Feder-Hut. Feder-Lappen. 411
Feder- Hur. i. Ein Hut mit einer niederliegenden Fe-der; siehe oben, S. 394.
2. Ein Hut mit einer Franse von Haaren, welche7 bis 8 Linien von dem äußersten Rande vorstößt undeiner Feder gleichet; siehe unter Hut.
Feder-Hyacinth, siehe unter ^%-aantl).
Feder-Riel, der feste unten hohle Theil einer Feder, be-sonders von denjenigen Federn, welche zum Schreibengebraucht werden; im Dberd. RilliF, Federkengel,das letzte vermuthlich nach dem Jtal. Lanliello; Nreders.Pose. Stehe oben, S. 400 und Riet.
Feder-Rocker, siehe Feder-Büchse.
Feder - Araft, die Kraft eines Körpers, nach welcher der-selbe, wenn er gedrückt oder gestoßen wird, sich wieder inseinen vorigen Stand herzustellen sucht; eine Kraft, wel-che sowohl an den natürlichen als stählernen Federn in,einem sehr merklichen Grade wahrgenommen wird; dieElasticität, die Schnellkraft. S. Schnell-Rraft.
Feder-Rrankheic, siehe oben, S. 371.
Feder-Rraur,8o!l6aAc>VlrAa aurealx'««. s.t§old-Ruthe«
Feder-Lappen, oder Fedcrspiel, nennen die Jager zu-sammen geknüpfte Büschel Federn, welche an Leinengebunden, und des Nochtt, gegen den Tag hin, vordas Holz gezogen werden, das Wild bey einer Jagddamit zu schrecken und zurück zu halten, damit z. L. dieHasen und Füchse, welche sich des Nachts aus demHolze heraus, und zu Felde begeben, bey anbrechendemTage nicht wieder zu Holze gehen, sondern man den fol-genden Morgen darauf etwas auf dem Felde zu hetzenfinde. Man pflegt auch großes Wild, als: Wölfe,Saum und Hirsche, damit einzustellen und zu verlap-pen, daß sie in der Stille, und ohne von den Leutenoder Hunden verstörek zu werden, in ihren Behältnis-sen so lange warten müssen, bis man den Zeug an Tü-chern oder Netzen herbey bringen und stellen könne.
Zu diesen Federlappen braucht man die Federn vonallerhand zahmen und wilden Gessugel, als: Schwa»