Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Feh-Rücken. Fehe. 424

Feh, Rücken, ]

Feh-Schloß, > siehe unter Fehe.

Feh-Wamme,^

Fehde, L. viMstili, Fr. vMästion, thätige Feindse-ligkeiten, besonders unter Privatpersonen. Es wärnähmlich vor diesem in Deutschland sehr eingerissen, daß,wenn zwey Städte, zwey Edelleute oder andere Perso-nen einen Streit unter einander hatten, selbige einan-der den Krieg ankündigten, und ihre Sache mit demDegen ausmachten, da denn derjenige Recht behielt,welcher dem andern überlegen war. Daher die Besfehdung; siehe Faust, Recht; und der Fehdebrief,ein Ausforderungsschreiben, die schriftliche Ankündi-gung seiner Feindschaft.

In einigen Gegenden Oberdeutschlandes, bedenktFehde (*), Sicherheit, Versicherung, Caution. DieGefundheits - Fehde, ein GesundheitSpäß, Versi-cherung, daß man au« einem gesunden Orte komme.

Fehe, die Fehe (**), Vehe, Graun?eck, gt. Petit-Gris, ist der Nahme, den man einer Are von kostba-rem Rauchwerke gibt, welches von dm Fellen des sibi-rischen und tatarischen Eichhornes, und des ausländi-schen Marders zusammengesetzt, deren Haar auf demRücken sehr schön aschgrau, auf dem Schwänze und

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C) Diese« Wort war ehedem auch in Niedersachscn bekannt, w»an einigen Orten Borgfede, noch jetzt Bürgschaft bedeutet.E« stammet von dem Lat. Fides, Jtal. Fede, oder in» dem-selben an- emer gemeinschaftliche» altern Quelle ab- Hiehkkgehört auch da« »och übliche Urfehde.

C*) In einigen Gegenden' ist dieses Wort männlichen Geschlech-tes, der Zeh, und mit dem harre» oberdeutschen Hauchlauteder Zech.

ke, Veden, Fen, Jtal. Faio, im Mittlern Lat. Varius.»bedeutete ehedem bunt, vielfarbig, und^ figürlich aück unbe-ständig- Hernach scheinet es, habe man verschiedene», beson-der« bunten kvstbatcn Pelzwerken, u»8 denen Thieren - von.welchen sie kommen, diesen Nahmen beyaeleqt I» den mitt-ler» Zeiten war das Hermelin unter diesem Nahmen bekannt,und im Oberdentschen heißt es juweile» »och jetzt so.