Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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444 Feige.

man -es Jahrs zweymahl eine Menge Früchtedavon.

Die kleine weiße frühe Feige, hat eine rundliche,oben an dem Kerne etwas flache Frucht, und einen sehrkurzen Stiel. Wenn sie vollkommen reif ist, bekommtdie Haut eine blaßgelbe weiße Farbe. Das Fleisch istsüß, aber nicht schmackhaft. Sie wird im August reif.

Die große weiße genuesische Feige, hat eine große,kugelrunde, gegen den Stiel zu etwas längliche, gelb«- liche, inwendig aber rothe Frucht mit einer dünnenHaut. Die Bäume tragen aber nicht gern.

Die schwarze Ischiafeige, deren Frucht kurz, mit«telmäßig groß, oben etwas flach, fast schwarz, inwen«dig dunkelroth ist, ein hochgelbes Fleisch hat, und imAugust reif wird, und deren Bäume gern tragen.

Die inalreser Feige, deren Frucht klein, blaßbraun,oben sehr zusammengepreßt, und gegen den Stiel zustark eingezogen ist, und besonders, wenn sie solangean dem Baume bleibt, bis ihre Haut runzelig wird,ein süßes und wohlschmeckendes Fleisch hat.

Die dunkelbraune, oder braune neapolitanischeFeige, deren Frucht sehr groß, kugelrund, lichtbraunund weiß gestreift ist, sehr große Körner und ein wohl«schmeckendes Fleisch hat, und zu Ende des Augustsreif wird.

Die grüne Ischiafeige, deren Frucht länglich,oben fast kugelrund und inwendig purpurroth und für«bend ist, eine dünne grüne, und wenn die Frucht völ«. lig reif ist, eine braungefleckle Haut und ein wohlschmek«kendes Fleisch hat, und zu Ende des Augusts reif wird.

Die Madonnafeige, auch die braunschweigeroder Hannoverfeige genannt, deren Blätter mehkab«getheUl sind, und deren Frucht lang-pyramidenförmigund ziemlich groß ist, eine braune Haut, und ein hell«brauneS, rauhes und ziemlich unsekmackhaftes Fleisch. hat, und zu Anfange des Septembers reif wird.

Die