Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Feige. hzi

ukgstens die Traufe durch' eine Rillne ableiten, damitsie nicht auf die Bau ine fallen könne. ,

Wenn es nun gegen den Winker gehet, und dasLaub gänzlich abgefallen ist , muß man die Zweige dichtan-die-Wand bringen, und daselbst entweder nnk Nä«ge!n oder Tuchläppchen befestigen, oder an eine Rüstungvon Stangen daselbst anbinden. Die allzu hohen Zwei«ge muß man auf eine oder die andere Seite niederbeu-gen, jedoch ohne sie einzuknicken, oder gar zu zerbre-chen. Hernach deckt man entweder z Zoll dicke Stroh-Decken darauf, oder beleget sie so dick mit Stroh, undbindet Stangen ins Kreuh und in die Quere darüber.Am besten bedient man sich hierzu des langen trocknenPfervemistes, welchen man 4 bis 5 Zoll dick aufträgt,und bemübek sich solchen so anzudringen, daß nirgendsdie geringste Qeff.iung übrig bleibt. Man muß abernoch ein gut Theil von fokctxm Miste stets in Bereit-schuft halten, um diese Bedeckung im Nothfälle zu ver-stärke».

Wenn der Winter vorbey, auch so .gar der Märzfall verstrichen ist, nimmt man die Hälfte von der Be-deckung ab, sonderlich was daran den Winter über ver-dorben ist, laßt aber die Zweige unberührt, auch dasübrige von der Bedeckung noch den April hindurch dar-über liegen; ja, wenn noch um Ostern, wie nicht un-gewöhnlich ist, Frostwelter einfallen sollte^ verdoppeltman diese Bedeckung wieder so lange, bis man vor fer-nerem Hrost genugsam gesichert ist; algdenn decket mansie auf, und macht zugleich die Zweige von der Wandwieder los. Es geschieht dieses in den ersten Tagen desMay, da man denn d«e Früchte in der Größe wie Ska-belcrbftn anrreffen wird. Um sie alsdenn noch bey ein-fallenden Reif und Nachtfrösten zu beschirmen, kannMan sich großer Tücher bedienen, wenn man sie anStangen bindet, auf die Art wie die Schiffsegel ausge-h-annet werden. Man muß aber andere Stangen über

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