Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Feige.

die Feigen an die Wand anlehnen, damit die Tücherdarauf ruhen, und die Früchte nicht berühren, nochsolche durch ihr Reiben, wenn der Wind damit spielet,beschädigen können, lM deswillen ist auch sehr dien«lich, sie unten mit Haken an die Erde fest zu machen,damit sie desto weniger statkern können.

Die freystehenden Buschbänme sind etwas beschwer«licher zu bedecken. Man muß Stangen herum stecken,und sie daran dicht zusammenbinden, so, daß sie dieGestalt einer Kugel ober Pyramide bekommen; hernachhüllet man sie ringsherum in langen trocknen Pferdemistein, decket sie auch nicht eher auf, wie die an den Spa«

, lieren, und verfährt in allen Stücken auf dieselbe Art.

Wenn die an den Spalieren von der Wand wieder' gelöset werden, muß man sie ordentlich anbinden; denn. im Winter hat man sie dicht zusammen gezwänget, undan die Wand angeheftet, um sie desto besser zu verwah-ren, im Sommer aber muß man ihren Zweigen einigeFreyheit laßen, und sie von der Wand etwas entfernthalten, welches den Früchten zuträglicher ist. Manhat aber nicht nöthig, sie so sorgfältig aufzubinden, alsandere Fruchtbäume; man bringt sie nicht dazu, daßsie ein Spalier völlig bekleiden, es würben auch dabeyviel Früchte abgestoßen werden; man braucht also dazukein ordentliches Gitterwerk, sondern kann sich damitbegnügen, daß man Haken reihenweise in die Wandbefestiget, welche Z Fuß weit von einander stehen, undüberö Kreuh gesetzt sind. Diese Reihen fangen i Fußhoch über der Erde an, und die Haken müssen 8 Zollaus der Wand hervor ragen, und am Ende wie einhalber Ring gekrümmt seyn; damit man Stangen dar«ein legen könne. An diese Querstangen bindet man sie. weitläuftig an; und dieses ist hinreichend, daß sie nichtvorwärts sinken, noch von dem Winde zerbrochen wer-den; man erhält auch hierdurch die Früchte ohne Scha«den.

Ich