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sich zeitig genug im Sommer geschlossen haben, blei-ben sie gut. Jene muß man nothwendig abschneidenbis auf oas Leben, und diesen nimmt man sie mit gros-sem Mutzen, indem der Zweig nachher anstatt eine-Schoßes, welcher aus der obersten Knospe würde ge-triebe» haben, nun Don den Seitenaugen mehrere zumTriebe bringt, wodurch denn die. Zweige und foWchdie Früchte vermehret werden. Es scheint auch, daßselbst hierdurch das Wachsthum der ersten, oder derSommer-Feigen befördert werden muß, wenn derSaft solchergestalt in seinem Schuß aufgehalten, undan die Stellen, wo sie sich befinden, hingeleitet wird.Es geschieht aber nur an den stärksten Zweigen; denndie kleinen, welche sich am Stamme befinden, werde«gänzlich weggeschnitten, weil diese keine Früchte geben.Man wiederhohlt dieses Abkneipen der Spitzen zu An-fange des Junius auf den großen Zweigen, die seitdem Frühjahre von neuem getrieben haben, und bewir-ket dadurch, daß sie sich ebenfalls in mehrere Zweigevertheilen, welche für künftiges Jahr die Sommer-Früchte versprechen. Man darf sich kejneöiveges aufviele Früchte Rechnung machen, wenn man nicht durchdieses Abbrechen gute neue Reiser verschaffet, hat, wor-nach sie-aber unfehlbar kommen. Und überdem ist die-ses das beste Mittel, zu verhüten, daß die Zweige nichtallzu lang und unten kahh.werden.
Die dritte Verrichtung ist das Abwerfen ganzerZweige. Hat man im vorigen Jahre einige Zweigelang gelaßen, weil sie damahls gut und nützlich waren,nunmehr aber Blößen verursachen wollenes» muß manim April oderMay, insonderheit, wenn sie ohne Früch-te sind, ganz kurz bis auf das alte Holz verschneid»»,in Hoffnung, daß auf diesen Schnitt neue Zweige kom-men, welches zwar eben so wenig, als beyden altenZweigen der Pfirsichen, untrüglich ist; aber wenn eSauch nicht geschiehet, so wird doch wenigstens der Saft
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