Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
460
JPEG-Download
 

462 Feige. j

gar zu tief in den Erdboden dringen können. Im fol-

, genden Herbste werden diese Reiser hinlänglich mit Wm« Izeln versehen seyn, und zu solcher Zeit setzt man sie andie Orte, wo ß stehen bleiben sollen. Hier ist es wie-derum rakhsam, sie mit Stroh u.d. gl. den folgendenWinter zu verwahren.

. Ableger oder Senker, sind zu Fortpflanzung dieser

- .Früchte am besten. Sie müss.n, vben wie die Reiser,i von holzichken, derben und rechr reifen Zweigen an den

- fruchtbarsten Bäumen gewähler werden. Von junge»

, sehr mit Saft angefüllten Schößlingen taugen sie. nicht

. viel, weil ihre Gefäße weit und offen sind!,-daher siegern sehr vielen Saft von sich geben.. Die bestehestabzulegen, ist im Herbste. • Wvftrn der Winter sehrstreng werden sollte, dürfte es wohl rathfam fiy«!, aufden Erdboden um sie herum alte Gärberlohe-. odeLffonstetwas leichtes zu legen, damit, sie der Frost nicht derlez-zen könne. Im folgenden Herbste haben sie schon saviel Wurzel, daß man sie.von dem Haupkstocke abneh-, men kann. Es ist am besten, sie sogleich, sobald sie| abgeschnitten sind, an die Orte zu setzen, wo sie stehen-.» bleiben sollen; dost) können.sie auch bis zum Frühjahr3: an ihrem ersten Orte stehen, und alsdenn versetzt wer-den. Die Absonderung von dem Haupksiamme aberts; muß allemahl im Herbste geschehen, weil-sie-alsdenn.so nicht.so voll Saft, als im Frühjahre, sind. Sie laßensich auch nicht gut verpflanzen, wenn sie groß-sind-; . Nachdem man sie im Herbste versetzt hat, wird die Ober-»« Fläche des Erdbodens um die Wurzeln herum mit einery- leichten Decke zugedecket. Fällt ein strengerWintdr ein,i so ist es ebenfalls dienlich, Schilf, Stroh u. d. gft nachher bey den Reifern gemeldeten Weift oben auf die Spitzezu decken.

,j. . ■ Da die Feigen Gewächse sind, welche eigentlich ine wärmern Ländern, als unsere sind, zu Hause gehören,n. so verstehet eö sich von selbst, daß man ihnen eine Stelle;i • eiurän-