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ser beweget werde« und einen doppelten Mechanismushaben soll. Doch sollen die aus freyer Hand gehaueNeuFeilen besser, aber auch theurer seyn. Der 'eine treibtden Meissel, und der andere beweget die Feile dem Meis«sel entgegen.
Ich füge hier die Beschreibung einiger englischenFeilenfabriken, aus Hrn. Gabr. Jars metallurgi-schen Reisen, nach der UeberseH des Hrn. v. Gerhard,Bert. 1777, gr- 8. S. 373/ fgg» bey.
„ Zu Wielingtonmillcr, 4 Meilen von Newcastle, gibt eSverschiedene Eisen - und Stahlfabriken, woselbst auch viele Fei«len gemacht werden. Zu dieser Arbeit nimmt man bloß dengemeinen Stahl, aus welchem die Feilen in der verlangtenGröße und Stärke geschmiedet werden. Sie werden jedochnicht in Waffer abgelöscht, vielmehr, und damit sie zum Ein-bauen desto weicher seyn, pflegen Einige sie eine Nacht durchbloß auf einen Rost, der mit Steinkohlen gehcitzt ist, zu legen.Andere bringen sie in einen kleinen Windofcn, in welchem sichein besonderer Raum befindet, wohin die Feilen gekcget werdenkönnen, und über welchen sich ein Schornstein erhebet. Nebendiesen Ofen wird aus.jeder Seite ein kleiner Windosen ange-bracht» den man mit Steinkohlen heitzet; und aus die Art wer»den die Feilen in diesem Ofen 7 bis SStunden gcglühet; nach-her wird jedes Stück auf einem Schleifstein polieret.
Diese aus vorbcschriebene Art geschmiedete, polierte und weichgemachte Stücke, werden an die Feilenhauer abgeliefert, wel»che dieselben, um die runde Seite auszubauen, ansein plat»tes Stück Bley legen. Die Bkcyplatte, anf welche die Feilegelegt wird, wenn die andere Seite ausgchauen werden soll,ist etwas vertieft, und die schon ausgchauene Seite der Fei-le drückt sich darin» ab, ohne daß sie Schaden dabey neh-men. Die Feile selbst wird an jedem Ende durch zwey lederneRiemen, welche an der Bank. an welcher die Feilenhauer av«betten, befestigt sind, auf der Blcyplatte festgehalten.
Das Aushauen der Feilen geschiehet mit einem Kaltmeissel,Welcher nach der verlangten Beschaffenheit derselben eingerich-tet ist, und aus welchen man mit einem nach dem Stiele zu et-was gebogenen Hammer schlägt. Zu jeder Gattung von Feilenimmt man allerley Menschen, so gar Jungen von ro bis 12Jahren. Der Mir Kunstgriff besteht darin», daß drrMcissrl
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