Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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lung haben; und es ist ja allemahl besser, wenn man !den Engländern für dieses rohe Material etwas Geldzuwendet, als daß man ihnen die ganz verfertigten Fei«lea, woran sie bereits die Arbeit gewonnen haben,abkauft.

Die englischen Feilen haben vor den deutschen ei«

«en großen Vorzug, und werden daher auch von denProsttfflonisten vorzüglich gefuchet. Die Ursachen die«ses Vorzuges und der weit bessern Güte der englischenFeile bestehen darin«, daß jeder englische Feilenhauer jpur eine Art Feilen verfertiget, und es also barinn leichtzur Vollkommenheit bringen kann, da hingegen eindeutscher Feilenhauer sehr viele Arten zugleich verferti«get. Ueber dieß ist, wie schon gesagt, der englischeStahl weit besser, als der deutsche, und die Engländer jverstehen die Kunst, ihn zu härten, besser als die Deut«scheu. Man behauptet, daß sie die Feilen bloß aus Ei« |jen schmieden, und dieses nach dem Hauen durch das iHärten in Stahl verwandeln. Wiewohl Andere sagen,daß sie die Feilen aus dem allerfeinsten und zur größtenVollkommenheit gebrachten Stahle verfertigen. Diedeutschen Feilenhauer hingegen härten die eisernen Fei«len oft nur durch reichliches Aufschütten des HärrpulverS,und verkaufen sie alSbenn für stählerne. Zu den angeführ-ten Ursachen kommt noch, daß die englischen Feilenhauerihre Feilen vor dem Hauen auf einer Schleifmühle aufs ,beste abschleifen. Es ist natürlich, daß der Meissel aufeiner ebenen Fläche weit sicherer und feiner hauen kann,als auf einer rauhen. Endlich fangen die englischen Fei-lenhauer nicht, wie die deutschen, hinten, sondern von derSpitze der Feile an zu hauen; und unsere Feilenhauer ge« !stehen ein, daß dieses einen weit gleichern und feinern Hiebgibt; es fehlt ihnen aber die Uebung. Wahrscheinlichkann die Hand mit mehrerer Festigkeit den Meissel füh«ren, wenn man von der Spitze anfängt. Die Englän-der haben hierzu eine Maschine, welche durch das Was-