Fein-Kamm. Feist-Zeit. 5°5
Silber, und etwas mehr als ^ Zusatz haben; und in denJLouis d’or ungesähr 22 Theile Gold sind, und der Ucberrestauch Zusatz ist
Hern-Lamm, eine Art feiner Hechel; s. unter -Hechel.Fem-stjulig, ein nur in der Baukunst übliches Wort,wo e« von derjenigen Sä,ileuweike gebraucht wird, wel-che am angenehmsten in die Augen fällt, d. i. wenn dieSäulen, nach demWrruviuS, 61 , nach der neuernAn aber, 7 Model von einander entfernet sind; fein-oder schönsäuliges Werk, Opus ei ftylon.Fein-Spitzer, bey den Nadlern, ein Arbeiter, welcherdie aus dem Gröbsten zugespitzten Nadeln auf einer fei-nern Scheibe von Stahl polteret; der Besterspitzer.Feindliche Farben, nennen die Mahler diejenigen, wel-che sich nicht neben und unter einander vertragen; Far-ben , welche neben einander einen unangenehmen An-blick verursachen, oder, wenn sie gebrochen werden,
■ einen harten Ton hervor bringen; siehe oben, S. 182.L»«-. Buchecker; siehe unter Bücbe.
§?,st, ist nur im Oberdeutschen für fett üblich, wird zu-weilen aber auch in der höhern Schreibart der Hochdeut-schen gebraucht. Der feiste Donnerstag, in der rö-mischen Kirche, der Donnerstag vor dem Aschermitt-woche, wo man noch Kuchen und Butter essen darf;Fr. ^euäi gras. ;
In engerer Bedeutung nennen die Jager das Fett' des Rolhivildbretes, so auf dem Zimmer lieget, dasFeist, oder das weiß.
Feist -Jagen, bey den Jägern besonder« Oberdeutschlan-de- , ein Jagen, oder eine Jagd, welche zur Feistzeitder Hirsche angestellet wird.
Ferst-Zeit, bey den Jägern, die Zeit, wenn die Hirschefeist oder fett sind, welche« im August und Septemberin seyn pfleget.
Ji §
Feisten,