Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Feld-Arbeit. Feld-M. 511

war es auch, so wie Acker, ein gewisses Feldmaß; sie.he Feldweges.

(3) In der weitesten Bedeutung, ein ganzes Land,eine Provinz, weiche aber im Hochdeutschen veraltet ist.Feld-Arbeit, die zum Feldbaue gehörige Arbeit, so fer-ne sie aus dem Felde selbst geschiehet, z. B. das Pfiü«gen, Egen, Säen, Aernden, Düngen», s. f. Vonder in jedem Monathe nöthigen Feldarbeit ist unter ei«NeS jeden Monaths eigener Benennung nachzusehen.Feld-Art, die Art, d. i. die Eintheilung der Getreidefelderin drey Classen. Die Feldarren halten, verwechseln.

Man theilt das zur Landwirthschafl geschickte Land,in Ansehung der Bestellung, in Art-Feld, und in. Jahr-oder llVechselfeld ab. Das Arrfeld wird wie«der in dreyerley Gattungen unterschieden, nähmlich inUNncerfeld, Sommerfeld und Brachfeld. DasUNnrerfeld wird deswegen also genennet, weil es imHerbste mit Wintergetreive. als: Winterkorn, Win,terweizen, Winterrübsen, Dinkel und Wintergerste be-säet wird, und über Winter also stehen bleibt; dasSommerfeld aber hat seine Benennung daher, weiles im Frühlinge besäet, oder der Same von Sommer-Getreide, als: Sommerweizen, Sommerkorn, Ha-ber, Sommergerste, Erbsen, Linsen, Wicken, Boh»nen, Sommerrübsen rc. darein gestreuet wird, undwährendem Sommer zu seiner Reife gelanget. DasBrachfeld hat seinen Nahmen von brechen, weil nähm-lich durch den Pflug das ganze Erdreich erstlich gebra-chen wird; wie denn auch die erste Arbeit zur Winter-Bestellung die Brache genennet wird. Siehe Th. VI,S Z0Z, fgg. Es behalten aber diese Art Felder nichtimmer diest Benennung, wie sie jeht beschrieben wor-den, sondern verändern dieselbe alle Jahre, dergestalt,daß, was eine Zeitlang Brachfeld gewesen, unmittel-bar darauf Winterfeld, das Winterfeld aber Sommer-Feld wird, und.das Sommerfeld wiederum unter dem-