Feld-Busch. Feld-Gatten. 513
Held-Busch, ein Busch, L. i. kleines Gehölz von Unter«Holz,so von andermGchölze abgesondert auffreyem Leidestehet; im Oberd. ein Feldkopf S-T^VI-, S.42;.
Feld - Erpresse, Erdkiefer; s Th. VJii, S. fi 3. Ar»einigen Orten ist auch der gemeine wachholder unterdiesem Nahmen bekannt.
Feld-Dieb. i. Ein Dieb, welcher Feldfrüchte stielet.Daher die Felddiebercy, die Dieberey, so im Felde,d. j. an den Feldfrüchten begangen wird. Siehe unterFeld - Schaden.
2. Eine Art Sperlinge, der Baumsperling; sie,he Sperling.
Feld-Dienstbarkeit, die Dienstbarkeit, welch? auf denFeldern eines Gutes haftet, oder dasjenige, was dieGrundstücke eines Gutes einem andern zu leisten, odervon demselben zu leiden verbunden sind; z. B. dasRecht der Trift, der Wasserleitung, des Fahrwegesu. s. f. über eines andern Felder.
Feld - Erbsen, Erbsen, welche auf dem Felde gebauetwerden, zum Unterschiede von den Gartenerbsen; Feld-Schoten. Siehe Th. Xi, S- '7Z und 188-
Feld-Erde, schwarze, siehe Th. XI, S. ZZo.
Feldftüchcer, nennet man in Niedersachsen Tauben, wel-che ihre Nahrung auf dem Felde selbst suchen, von flie-gen. Siehe unrer Taube.
Feld- Flurb, eine Fluch, welche von dem Wasser komMt,so sich nach einem heftigen Regen, nach einem plöhli»chen Thauwetter, auf dem Felde sammelt. Rleine Bä-che werden von den Fcldfimhen oft sehr angeschwel-let. Die Leldfiurhen haben alien Dünger und Sa-men mit fortgeführet.
Feld-Früchre, Früchte, welche auf dem Felde gebauetwerden, besonders das Getreide, zum Unterschiede vonden Garcenfrüchcen. Siehe Acker-Früchte.
Feld-Garte»!, (Dorf-und) nennet man einen, inSge«mein mit einem Zaune oder einer lebendigen Hecke ein«Vec. Eni. XII Th. K k gefaß«