Z22 Feld-Meister.
r ben; zum Unterschiede von den Hausmäusen. Siehe, . tTtaup.
^elö-Meister, eine anständige, besondersbey den Hand»
- werker« übliche Benennüng der von der Polizey sonderlichwegen der Reinigkeit und Gesundheit zum Abziehen der !Haut und Begraben des umgefallenen und kranken Vie«
' lhes bestellten Person, oder des so genannten Abdecker-,weil das osteneFkid stineWerkstatte ist; derFreymanN,
, Meister, und in der niedrigen Sprechart
Ser vschlnder, Mich zuweilen im SäMe und SpotlieMeister Kämmerling (vermuthlich von dem Abschla«aitN oder Abpüffäi de^ gestorbkneü-Viehes) L. E^cori»-rc>v/ Fd. Bcairreau, E'corcheur. Der Feldmeistet hat-Halb- oder Mierh- Meister unter sich, w0lche^mither Kafillerey,.^ungleichen mit Vollziehung deS'StaZll-'' penfchlages und der Landesverweisung zu thun habest.
- Die Wohnung des Feldmeisters und seiner Knechte,stm-gleichen deffim Lebensart und Beschäftigung , und daSRecht, solche auszuüben, wird' dir Feldmeisterey, Ab-' veckerr^, Eafillerey, oder Mristerey, Fr. Maison: ' ' ä’dcorcheur, Ecarcherie, der Pldh selbst aberdieFeld«Büci>e, der Sckindacker, Sclundanger-, die Schin-^derey oder Schindcrgrube, Fr. Eco-elieris, Voirie,
' oder Voierie, genannt. Obwohl solche Verrichtung auch' an einigen Orten die Hirten und auch die Bauern ftlbst,in Ermangelung einer solchen Person bisweilen thun:fo ist es doch eine von den verächtlichen und ekelhaften/
" in der Polizch und Wirthschaft aber dennoch unentbehr-lichen Verrichtungen, welche mit dem Scharf - ^ und'*' • Nachrichker-Amte, welches eigentlich aus schreckliche«und grausamen Verrichtungen besteht, durch obrigkeit-'' " liche AnstalcinSgemein verknüpft ist ; und wird also voNden Scharfrichtern entweder bisweilen selbst» oder dochiw , durch ihre Knechte, ausgeübet. Daher denn auch disst^ Personen von diesen zweifachen Amksverrichlungen, und.. denen darunter begriffenen besondern Stücken, ttoch an-dere