Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
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Fenchel.

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Wurzel» auSzuheben, und im Keller oder in Grubenzu verwahren, damit sie im künftigen Frühjahr die Rei«hen, wo die Stöcke ausgegangen sind, mit frischen wie«der besehen können. Will man sie aber, aus FurchtVor dem Froste, alle in Gruben oder Kellern aufoehal«l ten, so iches desto sicherer. Im Frühjahr bringt mansie, gedachter maßen, reihenweise aufein wohl zuberei-teteS Land, so daß man dazwischen hin gehen, und,wenn sie in ihre Stängel treiben wollen, das Unkrautmit einer breiten Ho-cke hinweg schaffen kann. Man-che pflegen auch die Stöcke mit Erve anzuhäufeln, wor«nach ihre Stängel besser in die Höhe wachsen sollen.Wenn nun im August oder September der Same reifzu werden anfängt, gehet inan zwischen den Reihenbehutsam hindurch, damit man die Stängel nicht zer«breche, schneidet die miktelsten und reifsten Dolden ab,und läßt sie auf einem luftigen Boden, oder auch aufausgebreiteten Tüchern an der Sonne, dürre werden.So lange an den Srängeln noch Samensterne zu findensind, muß man zum öftern darnach sehen, und jedes«Mahl die reifsten abschneiden; denn wenn sie i oder 2Tage zu lange stehen bleiben, fällt der Same gern aus.Am ersten Jahre bringen die Stücke nicht so viel Sa«men, als im andern. Hierbey ist noch zu merken, daßder Fenchel niemahls drey Jahre nach einander auf ei-nem Lajide gut thue, sondern man muß hierzu ein fri«scheS grüben und zubereiten laßen.

Von dieser Sorte des Fenchels findet man die Wur«zel und den Samen in den Apotheken; jedoch führendie Apotheker und einige Droguisten auch das Kraut,ja wohl die obersten Blumen. Die Wurzel wird un-ter die fünf größer« eröffnenden Wurzeln gezahlet, undist sowohl eingemacht, als uneingemachc, zu haben.Aeußerlich zertheilen dieselben, wie auch dasKrauc undder Same, Pflaster-weife übergelegt, die vom Sloftftn oder Schlagen entstandenen blauen Mähler und

Beulen.