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Da die Einkehlen an den Seiten sehr klein sind, f* ,
macht man sie aus zween Hohlziegeln, und laßt einige >
Reihen Ziegel darauf stoßen. Aisdenn decket man denForst, und faßt die Seiten mit Kalk oder Gyps ein.
Das rechte und beste Kapploch, c, wird aus einemgroßen Z'egel s d, Lirz. 634, der in der Mitte durch«brocken ist, gemacht. * Diese Oeffnung wird mit einerKappe bedecket, die an jeder Seite ein Loch hat, in- welches man zuweilen eine 4 bis 5 Zoll lange Röhrestecket. Den Untertheil s b, setzet man auf eine Latt«.
Von oben her wird es durch die Ziegel des Daches zu«gedecket; sein Untertheil aber decket die Ziegel, welcheunten liegen, und es unterbricht diese Oeffnung keines«weges die Ordnung des Daches. Sie hat nur die Wir«kung eines großen Ziegels, der ein großes offenes Feldhat, und auf welchen die Kappe gesetzt ist.- In e, (Fig«633) sieht man ihn an seiner Stelle.
Die Dachfenster, welche auch Rappfensters*) ge«nannt werden, werden entweder nur offen gelaßen, ohneein Glaefenster hinein zu setzen, und heißen alSdenN.Dach-Luken; oder sie werde» mit Fenstern versehen,und höher als breiter gemacht, diese heißen LucarneN,aus dem Franz, hucarne; ist das Fenster aber zirkel«
> oder ovalrund, wird es ein Ochsenauge, Fr. Oeil äeboeuk, Jtal. Occbio di bue , genannt. >
Die Dach-oder Kappfenster sind von verschiedenerGestalt. Diejenigen, die den Dachdecker angehen,
Zig. 63;, sind das Dach ä Demoifclle, A; das Dach-fenster zum gebrochenen Dache, 6; das Dachfenster«ach Lapucinerarc, oder vorwärts mit einem Blumen«
( Topft,
(•) Entweder von kapfen, welches auch in einigen Geqenben fürgaffen üblich ist, ein Guckfenster; oder so fern Lappe ul>er<hauvt das Dach eines Dinges bedeutet; oder endlich auch, l»fern solche Fenster mit einer Lappe bedeckt sind- In Franke»wird rill Dachfenster die Gaupe genannt-