Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Ferrandine. Ferse.

. Roubo sagt, es komme von den Antillen. Aublet nem><<den Baum kerolir Luisnevüs, und sagt ausdrücklich, daß da»Ho!» jetzt sehr stark von den Europäern gesuchet, und weg<"seiner sanften Politur, Lola satine, genannt werde- Nach ihn«ist es eben dasjenige Holz, welches in Frankreich unter demNahmen Bois de Ferole bekannt ist, weil es ein ehemahligerGouverneur von Cayenne, Nahmens Ferole, zuerst in den Ha»'del gebracht habe. •

In Guiana gehen diejenigen, welche mit diesem Holze ha»'deln, in alte dichte Waldungen, und hauen alle alte längst m"'gefallene Bäume, die bereits Borke und Splint verloren h"'ben, an; den abgehauenen Span polieren sie sogleich mit einemMesser, und aus der Politur erkennen sie, ob sie einen Bau«"dieser Art vor sich haben, den sie alSdenu nach ihrer Wohnungbringen laßen.

Der Naturforscher, ytcs St. Halle 1776, gr. i. S- 237, f-

Ferrandme, stehe Fecandine.

Ferresbeere, siehe Berberis.

Fcrnim , siehe Eisen.

Ferse, eine junge Kuh; siehe Färse.

Ferse (*), die Ferse, £. Calcaneum , Calcaneus, Cal*>Fr. Talon, der hintere hervorstehende Theil des unter"Fußes, welcher etwas platt ist. und worauf im Sehr"und Stehen sich die größte Last des ganzen Körpersstützet.

Ungeachtet den übrigen vierfüßigen und ander"Thiere» der Knochen oder das so genannte Fersenbeinevon welchem eigentlich Vie -Hacke entstehet, nicht sty'

(') Ferse, bey dem Ulpbilas ruirsin», bey dem Tac>nFersn», bey dem ttorker kerlenu, ist vornehmlich der eindeutsche» Mundart eigen, obgleich auch Eieith bey den AESachsen bekannt war. In einigen oberdeutschen GcgElautet es in der einfachen Zahl »ich jetzt die Ferien, und >andern rst es ungewiiftn Geschlechts das Ferse. Es sche's^von fahren herzukommen, ss fern solches ehedem auch 9**)'bedeutete, S- Fahrte, indem auch die Lateiner von «ic*ihr csix hatten. Frisch merket an, daß das kat. pcrnr uGriech. mir unserm Ferse verwandt ist. Bey dcnN

derü-k'stn heißt dieser Theil des Fußes die ^acke, von »Aehnlichkeit mir einem Haken.