Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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630
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Fessel.

4. Die Gewähr leisten , daher die Fertigung,

die Gewährleistung, und Ferrmungs-Brief, so vielals ein Bezirk-Brief, eine Urkunde oder Vertrag we»gen der Mark- uno Gränzsteine.

Terula , siehe Gerten-L^raut.

$esd)e , eine Art Schnürbrüste;, siehe Fafche.

Feier, siehe Fäclsset'.,

Fessel (*), der oder die Fessel. i. Ueberhaupt ein jedesWerkzeug, , womit man etwas fasset, d i. bindet, dochnur in eiuigen Kästen. r) Bey den Jägern, der lederneRiemen, oder die tuchene Binde, woran sie das Hiss«Horn über der linke» Schulter hangen haben, der oderdw F-ssel,.di»oder dabHornfesse!. Ebedem bcLc"'tete es an den Wehrgehängen auch denjenigen Theil,worin das Schwert hieng. 2) Ein Riemen von Hirsch«-,lkeder, so den Falken um. die Füßegeleget wirb;.s. oben,

S l Z9. z) Die Ketten eines Gefangenen und.

^ Den in derwdlern und höher» Schreibart, und nur tn*Plural Einen in Fessel schlagen, oder legen.. EinesFessel kragen, sein Gefangener se^n.

2. Der Theil des Fußes, an welchem die Fessel an«geleget werben. -In diesem Verstände ist der Fessel.oder die Fessel,-an dem Pferdefüße der Raum von i>erKölhe an biszur Krone, wo man die Pferde auf der Wei'L>e zu fesseln pfleget; wen» es nicht, hier das DimiNUt»; Don Fuß «st, un- für Züssel stehet. Zr. kacurvn.- ,j

) Fessel, Dngl-»st vermittelst -der kndfylbL^- rl,

>»5 ein Werkzrug «Mutet, von M| Acitwortt fassen ge° 'vct, welches-wch sArchüMttrgchraiicht würbe- Llsebem M

tete es auch Fcsscr. Weim'dieftv Wort nu Singular W ^

so wird es im. HrchdnmHeii fast eben so oft im m/miirm ^

vlS weidlich?» Geschlechte gebraucht Im Oberdeutjche»

auch im ungewisse» üblich. Im Plural aber kommt es ^

fizer im maunlichen die Fessel, als im weibliche» die Fe»

vor. Im Riedcrs. ist dasüt Helden und Haldcn üblich, >

hake». .