Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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.Fett. >- 655

Iadieser Fetthaut häufet sich gemeilllglich bey Waffersnch»tigen Pas. aus den Gefäßen ausgetretene Wasser an, und be«- wegt sich in denselben nach der Richtung seiner eigene»„ Schwere. , \

■ Der Nutzen des Fettes in -dem menschlichen Leibe,ist : den Körper wider die Kälte (daher auch magereLeute die Kälte weit stärker empfinden, als die fetten,)und wider die Schärfe der Salze zu beschützen; dieBeugung der Houptmuskeln und anderer Theile zu er».holten ; vielleicht in Hungersnvlh auf einige Zeit stattder Nahrung zu dienen; die leeren Stellen zu füllen, inAnsehung dessen es zur Schönheit im Gesichte, Hasse rc.' dienlrch ist, und können hernach , indem es die. leereny . Raume zwischen dem Hintern, der Mutkerscheide und» dem Hüftbeine ausfüllet, gemeldete Therle beymAbgangn -er Lxcremente und. der Frucht besser gedehnek «der er«wettert werden; , das schmerzhafte Anstoßen oderAnrüh«^ reu- alsr in den Fußsohlen, Arschbacken., und der Ge«. gend um die Schaam, zu verhüten, wo es starr eines■ Küssens ist; und endlich die Bewegung in gewisser» Or«ttn, als: in. den Augen und bey den Kinnbacken, zu> .. befördern.

, Vop der widernatürlichen Erzeugung und Anhäuf-ung vrs Fettes im menschlichen öÄrper, und den daherrührenden Zufallen, siehe den Art<Fecrio,keic. -Bey emigm-Thieren insonderheit, dienet daSjFettzur Schutzwehr wider den Frost; und bey diesen ist dieErrichtung st» gemacht, daß sie ordentlicher Weise ge«gen den Winter fett werden; es geschehe nun, weil sie' - zu .dieser Zeit einen Ueberfluß an Nahrung, oder einen'besondern Trich, sich zu mästen, haben. Dieses ist ge«wiß, daß bey der strengsten Kälte der Nordsee alle Fssche,der Walisisch, das Seekalb, auch selbst die Vögel, mithäufigem thranigen Fette unter ihrer Haus verse«hen sind.^. und außerdem weiß man, daß die Mur«' vzelchiere , die Baren und, andere Thiere, w.elche

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