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Fertigkeit.
Im London Magaz. V.Jr Vj6o, ^„249, rühmtFlemyng, die Seife von Alicance, als das beste Mit-tel wider die Corpulenz, oder wenigstens ipider die da-von entspringenden Uebel und Krankheiten, Mannimmt sie am besten des Hbends vor Schlafengehen.Man kann es die ersten 4 oder 5 Tage mit r Quentversuchen, und wenn mau davon kein sonderlich Un-gemach verspüret, mit der Dose bis zu 2, 3, ja 4Q»steigen. Man nimmt sie entweder wie einen BoluS,mit einem beliebigen angenehmen Syrup ^ oder inForm der Pillen , oder in 4 Nößel Wasser aufgelö-fer. Ein gewisser Mann, von 4; Jahren, welcher,wegen großer Fettigkeit, stark zur Schlafsucht geneigtwar, machte im Jul 1754- zu welcher Zeit er 20Stein und i k Pfund (über 250 Pfund) wog, denAnfang mit der Seifcncur. Er nahm alle Abendi Qu. castilische Seife, welche 'in ^ Nößel Wasseraufgelöset war. Diese Cur sehte er, meist ohnunrerbro-chen, bi« zum Aug. 1756 fort, und zwar mit fo glückli-chem Erfolg, daß das Gewicht seines Körpers 2 ganzeStein abgenommen hatte> und er im Stande war. eineMeile gemächlich zu gehen, da er vorher nicht vermö-gend war, ivo Schritte in einem weg zu gehen.
Brem. Magaz- 6 Band, S- ;it, fgg.
Wenn der Magen die Seife so lange vertragen kann, undwenn die Vermeidung saurer Speisen und Getränke, die zudieser Cnr erfordert wird, dem Blute nicht andere Ge.ahr dro-het, so ist diese Arzeney in ihrer Wirkung sicher genug, umversucht werden zu können. Es ist übnaenS kerne unumgäng-liche Nothwendigkeit, die Seift beym Schiafe.'igcbe» zu neh-men, und wäre nicht einmahl rathsam, wenn man des Abendszu speisen gewohnt ist. In diesem Falle kann es füglicher desMorgens geschehen. Die beste Präservativ» derer, die, zurFettigkeit geneigt sind, besteht in einer magern Kost, und star-ken Leibesübung. Wo diese nicht Statt finden, wird die Seifeallerdings die Fetttheilchen im Blute eben so gur auflösen unddurch die AussührungSgefäße mit sich nehmen, als fie dieselbe
aus