Glatt-Eisen. Glatze.
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Von dem Schaden des Glatteises an Gewächsen,siehe Th. XV, S. 194 und 214.
Glatt - -Haber, Auenn ektiorl/«». s. Gras. (Haber-)
Glatt-Holz, wird von Hrn. Planer Glabraria Um. ge-nannt ; der deutsche und lateinische Nahme aber schei-nen unrichtig zu seyn, weil man beym Rumph, dessenLignum kue (leichtes Holz) dieser amboinische Baumist, statt leue, laeue gelesen hat. Man hat also viel-leicht den Rumph nicht angesehen, und noch wenigerdie von ihm gegebene Beschreibung gelesen, indemDerselbe meldet, daß dieses Holz das allerlerchteste un-ter allen Hölzern sey, welche in Amboina gefundenwerden; ferner aber, daß solches aus starken Fasernbestehe, und ganz schwammicht sey, sich nicht gut zer-schneiden lasse, vielmehr alle Werkzeuge alsbaldstumpf mache; und setzt endlich hinzu, daß es nichtleicht geglättet werden könne, ob es gleich im frischenZustande wie Seide glänze, und wenn man ja demtrocknen Holze noch einigen Glanz beybringen wolle,müsse solches allein durch das Reiben bewerkstelligetwerden. Man sollte also billig diesen Baum Leicht-Holz, und im Lateinischen, statt GSahram, wenndergleichen neu gemachte Wörter für schicklich zu ach-ten sind, l,euaria nennen, oder lieber einen drittenNahmen erfinden. Das Holz hat einen schwachenCamphergeruch. Der röhrenförmige Kelch ist fünf-fach eingeschnitten; die fünfBlumenblatter sind lanzett-förmig ; der Fruchtkeim ist mit vieler» pfriemenförmigenBorsten urngeben; die Kernfrucht ist einer Pflaumeähnlich.
Glatze (die), eigentlich eine jede glatte oder kahle Fläche,doch nur noch in engerer Bedeutung, eine vor Älteroder durch Krankheiten von Haaren entblößte Stelledes Hauptes; L. Caluities, Caluitium, im mittlern
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Lat.