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©tau. Glaube.
§ak. Glabella, Fr. Calvine, Chauvetc, Pelade. EineGlatze haben, bekommen. Siehe-Haar-Ausfallen.
In den niedrigen Sprecharten auch figürlich fürden Kopf selbst, in verächtlichem Verstände. Sonstkommen wir dir über die Glatze. Siehe auch Platte.
Daher gtatzig, eine Glatze habend; und Glarz-Ropf, in den niedrigen Sprecharten, und im verächt-lichen Verstände ein Kopf mit einer Glatze- ^imd figür-lich auch eine Person mit einer Glatze.
Glau (*), ein nur noch in den gemeinen Sprecharten so-wohl Ober - als Niederdeutschlandeö übliches Wort.i. Eigentlich hell, heiter. Die Luft wird so glau.Im Angels. glew, im Jßländ. glä. 2. Figürlich,scharfsichtig, klug, Nieders. glau. In welchem Sinneschon Kero elaulibbo für verständig braucht. Glauemanna sind bey dem Ottfried weife Männer.
Glaube (der), von dem folgenden Zeitworte glauben.
I. In dessen veralteten thätigen Bedeutung, ver-mittelst eines Handschlages versprechen, und in weite-rer Bedeutung versprechen überhaupt, dieZusage, dasVersprechen und deren Erfüllung. In welcher Be-deutung es nur noch im gem. Leben in den R. A. üblichist, er halt weder Treu noch Glauben, auf gutenTreu und Glauben, ich nehme es auf Glauben, aufdas Wort.
II. In der mehr intransitiven Bedeutung, fürwahrhalten.
1. Als ein Abstractum. 1) In der weitesten Be-deutung, der Beyfall, den man einem Satze gibt, derZustand des Gemüthes, da man eine Sache für wahrhalt. Reinen Glauben an Gespenster haben, ihrDaseyn nicht glauben. Bleiben Sie bey dem Glauben,
in
««a dieses Wort gehört zu Glühe», Lichr, und dem veraltetenluaen, sehen. Es ist zugleich das nächste ©taimv.nwt vonunserm Hochdeutschen Llug und Schlau.