Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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iß Glauberisches Salz.

merkt man in einem von beyden Fällen, daß Blassnaufsteigen: so ist solches ein Zeichen, daß die Bestand.Theile des untersuchten Salzes nicht in gehörigemVerhältniß beysammen ssyn. Und wird, im letztemFalle, die Solution trübe, so enthält das Salz fremde,entweder erdige oder metallische Theile, und ist also ge.wiß unrein.

9 - Wenn man etwas reines destillirteö Wassernimmt, und ein Par -Tropfen Silberfolution hinzugießt, so muß, bekannter Maßen, die Vermischungklar bleiben. In dieses mit Silberfolution vermischteklare Wasser werfe man eine Krystalle von dem zu un-tersuchenden Salze. Ist das Salz vollkommen rein,so wird es sich auflösen, und das Wasser im geringstennicht trübe machen; bemerkt man hingegen, daß überder im Wasser liegenden Krystalle eine weiße Wolleentsteht, so ist solches übermahl ein sicheres Zeichen,daß das Salz wenigstens nicht vollkommen rein sey...

Daß nun die -Herren Gebrüder Gravmhorstein solches vollkommen gutes und reines Glau-bersalz, nicht nur in beträchtlicher Menge, son-dern auch zugleich um den bekannten geringenpreis, bis ferzvnur allein zu.liefern im Standeseyn, haben Dieselben in folgendem Beweise, welchenSie mir, unter d. 17 März 1778, schriftlich mitzu-theilen die Geneigtheit gehabt, dargethan.

„Das Glaubersalz besteht aus dem alkalischen-Sahedes Kochsalzes und aus der Ditriolsaure; man kann,wenn von dem krystallinischen Glaubersalze die Rede ist,poch hinzu seyen, aus Wasser. Nur alsdenn kann manein Glaubersalz vollkommen gut nennen^, wenn dabeynichts anders, als eben gedachte Bestandtheile gegen-wattig, und zugleich in dem gehörigen Verhältniß miteinander verbunden sind.

Bey Heroorbringung des Glaubersalzes muß der al-kalische Bestandtheil aus dem Rochsahe genommen wer-den. wenigstens ist noch kein Rörper bekannt, auswelchem man diesen Bestandtheil bequemer, und haupt-sächlich