Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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III

Glocke.

eben der Eröffnung kann man auch die Bogen vm,qs, beschreiben, wenn man aus ihren Endpuncken,unter q, s, einen Durchschneidungöpunce erhalt. Manschneidet ferner von o bis auf der i'enlrechren Liniehs, |slt>, richtet in 2 einen Perpendikel ant der Grund-Linie ab auf, schneidet von und von «bis vy

ab: so kann man aus den Puncten «und Z die bey.den geraden Linien ß c und *y senkrecht auf cb ziehen.Die beyden kleinen Bogens wund «- iuij.n sich be»schreiben, wenn man aus ihren Endpunkten rrut i oder1 1 Schlag einen Durchschneiduugspuuct suchet. Mansieht nunmehr leicht, Laß sich die obere Weite be> Glo-cke von selbst ergior; und wenn man von dem Punct0 bis zu dem entgegen gesetzten Punct auf der Liniec h mißt, so wird diese Weite gerade die Hälfte der Li-nie sb oder der größten Weite der Glocke, ertragen..Einige Anmerkungen sollen Düse Zeichnung noch in m grö>§ma kichi s tzen. Eestäch ist zu bemerken, daß nur vie an-ge-rogcntii Striche dir eigentliche Zeichnn q auemachen; denndir! unctierkin Vinien sind bloß Veffcniqung dn- Ze.chr'iingNöihrg 2) Nicht alt' Glockengießer be jenen sich der obigenZeichnung, und sie ersetzen alSdrim die Ai>änbc,u,lg «uf tine em>dcic Art. Wenn j. mit Der Schablone Fig. 1005 ^ ge>for;. t würde, so erhikUe äc eine dopvclre Hände nvoq, und*»wsq; dagegen geben Die mehrest«« Gießer ihren Glocken nurEine Huuve, und suchen d>r deoden Vog-n e'.ue den Pannena 'v und «s mit 3 Schlägen. Mit eben der Eröffnung desZirkels kann man nach, an stau der geraden Lnuen sie, und* v, d-e Haube mit krummen Linien schließen, der Punct n wirdober 11 n | Schlag f)tna ! gerückt, weil die krummen Luucii umdiesen Theil dre Glocke erhöhen. Nunmehr wird man auch3 ) einsehen, wir die Glocke von x bis p nach und nach abnimmt,Und von Dies; tn Pu.cte o.n wieder etwas siarker wud.

Deik dieser Schablone an einem eisernen Arme, dersich bey dem Gebrauche am besten beschreiben läßt,^erfertigt der Gießer die Form zu der Glocke. Diebeträchtlichste Masse, woraus die Korui zusammen ge-fetzt wird, ist Thon oder Lehm, der nicht tponarrig fett,

sondern