Glocke.
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ten zwey Eisen, welche unterwärts, nach dem Zapfenzu, gebogen sind, wie ein Halz, welche Wehrschildegenannt werden. Sie sind in dem starken Holzwerkeingelassen, stemmen sich hinten an eiserne Platten miteingelegten Pfannen, und sind von oben herabwärtSdergestalt mit Klammern und auf eine federartige Weifebefestigt, daß sie auf-und niederwärts beweglich sind,und dennoch nicht oben heraus springen, auch seitwärts,Mehr oder weniger, näher gegen einander gekeilet wer-den können. Bey diesen Wehrschilden kommt es vor-nehmlich auf eine tüchtige Verwahrung an, daß sienicht oben heraus springen können, als wozu sie dieGewalt bey der Bewegung der Glocke veranlassen wür-de. Jedoch muß diese Verwahrung von der Beschaf.fenheit seyn, daß sich die Wehrschilde zwar gespannt,aber ohne Gewalt, aufwärts bewegen und heben lasssen; auch nrüssen sie in solcher Weite von einan-der ab stehen, .daß sie eben den Zapfen unge-zwungen fassen und seitwärts berühren; und dar-her müssen sie darnach eingekeilet werden können.Damit aber die Wehrschilde mehr ein Ganzes untersich ausmachen, sind sie beyde an eine Art von beweg»sicher Wage durch Ketteln angehängt, dergestalt, daßsie, ihrer bereits erwähnten Beweglichkeit nach, daseine, (wenn z. E. die Glocke jetzt sich mit dem Hutezur Rechten vom Zapfen biegt, so biegt sich auch dasWehrschüd rechter Hand,) niederwärts gedrückt wird,und so gleich wie dieses niedergeht, das andere linketHand in die Höhe kommt. Die Absicht, eine Erleich-terung zu bewirken, erfordert, daß beyde Wehrschildeauf und nieder gehen; denn wenn sie unbeweglich wä-ren, würde mehrere Friccion seyn; bliebe aber dasandere stehen, indem eins in die Höhe geht, so würde*^ 1 ° Zapfen in die Klemme kommen. Daher, weil dasniedergehende mit dem Bauche nun an den Zapfenkommt, muß jenes in die Höhe, daß eö mit der Höhl-
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