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Glocke.
Sowohl bey Läuk- als Spielglocken, muß zwischen derSchwere cer Glocken eine acce-rdirende Proportion seyn. DcYvier O'taven findet folgende Proportion statt. Wenn die Glo-cke zu dem obersten C, 22 Pfund wiegt, so muß die Glocke zudem zweyten L, 106, zu dem dritten C, 700, .und zu deinvierten oder letzten C, 5600 Ps wiegen. Diese Proportionhar man ous dem Nathhause in Amsterdam, und in Utrechtauf dem Dom.
D>e beste und schicklichste Proportion >'n Ansehung derForm der Glocken ist folgende. Die Dicke de?- Gwcke aNder Gegend, wo der Klöppel anschlägt, 15 Mahl genommen,gibt ihren Diameter; und View Dicke, 12 Mahl genommen,gibt ihre Höhe. Die Dicke dieser ihrer Hö- e von den. Ran-de an, bis an das Gewölbe, muß folgender Gestalt bestimmetwerden: Man theilt ihre Höhe in 12 gleiche Theile, und ver-mindert die nach der Höhe laufende Dicke, daß sie bey demsechsten Theile nur ein Drittel von der Dicke des Auschlagor-tes hat.
Wenn die Glocken nach folgender Proportion gegossen wer-den, daß man zu den kleinen, weiche zu Hausuhren oder sonstgebraucht werden, roo Pfund Kupfer und 50 Pf. Zinn, zu dengrossen Glocken aber roo z f. Kmser und 2; Ps. Zinn nimmt,und unter einander schmelzen läßt: so kann ich aus dem Dia-Meter einer Glocke schließen, was fie für einen Ton hat- Esfindet aber bey den Diametern einer Glocken -Octave eine ge-ometrische Proportion statt- Aus nachstehender Tabelle kan»man Efstlicv sehen, aus was für Glocken das vollständigste undgrößte Giockcnsviel von vier Octaven, mit ihren 48 Tönen,nach ihrem Gewichte und Diameter bestehen muß. Hiernächstkann man diese Tabelle allemahl dazu brauchen, daß ich, sobald ich die Schwere und den Diameter einer Glocke weiß,auch sogleich in einem Augenblicke ihren Ton erkennen kann.Es wird hierbtt) der rheinl. Schuh zum Grunde gesetzt; jederFuß von 12 Zoll, und jeder Zoll von 12 Linien. In der er-sten R-ihe steht die Schwere der Glocke; in der zweyten, derDiameter derselben; und in der dritten, die Töne jeder Oc-tave, von oben herunter-
Schwere
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