« im Stande, der angegebenen Mischung und ihrerWahrheit nachzuforschen.
An einen teutschen Lammcrpräsidemen (von.fn« Kammerdn
rect- und geh R Springer.) i Alisch» Riga und £eipS-
177s, 8. 175, f.
Die Erhaltung der Glocken erfordert eineyure Aufsicht. Sollen Glocken wohl erhalten wer-den, so müssen nicht Kinder, auch nicht vielerley Leu-te, die nicht damit umzugehen wissen, läuten. Wozu stark oder zu schwach gezogen wird, leidet die Glockeleicht Schaden. Eö ist auch beständig darauf zu sehen,daß das Eingebinde der Glocke nicht locker werde, undist deswegen fleißig zu visitiren; welches besondersalsdenn nöthig ist, wenn die Glocken neu eingebundensind. Weil das Holz gemeiniglich eintrocknet, somüssen die Schrauben von Zeit zu Zeit angezogen wer-den; solches kann aber nicht anders geschehen, alswenn man die Glocke in die Höhe hebt und aufschrau-bet. Auch geschieht eS bey alten Glocken, daß derHut (Helm) locker wird, weil das Holz von Wür-mern zerfressen ist, und sich abmürbelt; auch in die-sem Falle müssen entweder neue Glockenhüke verferti-get, oder neue Stücke aufgeleget, und die Glocke neueingebunden werden. Ferner ist darauf zu sehen, daßdie Glocken nicht schief hangen; dieses geschiehtwenn der Glockenstuhl nicht gut gebauet ist, wenn siehdie Joche auf der einen Seite senken, oder die Zapfen-Lager auskaufen; als welchem ohne Verzug wiederabgeholfen werden muß. Daß auch auf die Deckelüber den Pfannen fleißig gesehen werde, verdient eben-falls erinnert zu werden, weil sonst die Zapfen a»S-spnngen, wodurch die Glocke sehr leicht Schaden lei-bet. Wenn die Pfannen fleißig mit reinem Baumöh'eingeschmierr werden, so wird nicht nur das Lauten er-leicktert, sondern eö hilft auch, daß die Schläge or-dentlich fallen. Nächst diesem muß auch nach demKlöppel zuweilen gesehen werden, daß er fest und gs-