Glocke. 161
S. 418; in No. 34 dess. v. e. d. I. S. 460; und in^0. 51 dess. v. 1 .1773, S. 522. ' ^
In Na 49 des Leipz. Jnt. Bl. v. I. 1768, S.512, ward angefragt: Ob man nicht durch starkemetallene auf gewisse Töne gestimmte plärreneben den Zweck, wie mit den Glocken, sollte er-reichen können? Diese Aufgabe ward in No 4 dess.v. 1 .1769/ S.62, von Sigism Adolph Skaberow,in Kemberg bey Witkenberg, folgender Maßen beant-wortet: „Sehr schwerlich wird ein Thurm, welcherwohl gegründet ist, durch die Glocken, wenn sie inRuhe sind, bloß durch ihre Last Schaden leiden, wel-cher durch die gewaltsame Bewegung derselben, wie dieErfahrung täglich bezeuget, gar nicht vermieden wer-den kann. Bey dem Gebrauche starker metallenerPlatten würde den Thürmen am Gewichte nicht vielkönnen abgenommen werden; denn sollte der Klangdurchdringend seyn, so müßte eine Platte von unge-fähr 3 Ellen im Diameter, nothwendig 8 bis 9 Zollstark seyn, mithin würde sich das Gewicht derselbenebenfalls in die Centner belaufen, und gleichwohlkönnten Platten von dieser Art noch keinen groben Tonvonsichgeben. Daß die Platten stark seyn müssen, istdar.aus abzunehmen: Man nehme zur Probe einen schö-nen ganzen und reinen Gulden, sehe denselben mit demCentro auf die Spihe eines Fingers, und schlage miteinem kleinen Schlüssel auf den Rand desselben, so wirdUran einen schönen singenden Ton hören; im Gegen-theil lasse man ein Viergroschenstück zu der Größe desGuldens mit dem Hammer auötreiben, und machediesen Versuch, so wird der Unterschied im K-ange sehr8roß seyn. Wo nun einmahl Glocken sind, da haltekicht für nöthig, daß man Platten anschaffe, sondernlieber solche Maschinen anlege, welche von außen andie Glocken schlagen
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