Glocke.
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aus dessen Mischung ein schlechtes Metall entstehen,welches zu spröde ist, und in der Folge leicht ein Sprin-gen veranlasset. Oft nimmt der Glockengießer selbst,aus Gewinnsucht, schlechtes Metall, den Abgang vonandern Güssen, oder er versieht es bey der Mischung,und seht zuviel Zinn dazu, oder braucht das Spieß-Glas zu häufig dabey, um der Glocke einen desto Hel-lern Glanz zu geben; durch beydes wird das Metallspröde. Wenn also eine Glocke springt, so bemüheman sich zuvörderst, die entfernte Ursache aufzusuchen,und auf die angeführten Veranlassungen zu merken,und forsche alsdenn nach der nahen, welche gemeinig-lich in einem allzu starken Anziehen der Glocke besteht;doch würde dieses auch keinen Schaden thun, wennnicht schon der Grund entweder in der Glocke selbst,oder in dem Klöppel, läge.
Erhält eine Glocke durch einen Unglücksfall amKranze oder beym Anfange der Schweifung ein Loch,so ist kein anderer Rath, als sie umzugießen. In derHaube läßt sich aber das Stück wieder einlöthen, ohnedaß es der Glocke etwas schadet. Man bestreichk denBruch mit Terpenthin, seht das auögestoßene Stuckwieder ein, und gießt in die Fuge englisches Zinn. DieFeile macht alles wieder eben, und das Loch wird nichkzu bemerken seyn. Sollte eö hingegen geschehen, daßeine Glocke an dem äußersten Rande nur einen kleinenRiß bekäme, so kann solchem damit abgeholfen werden,wenn man das Stück aus der Glocke aussaget, da sichalsdenn der Klang wieder findet. Kommt das dadurchverursachte Loch gerade dahin, wo der Klöppel an-schlägt, so wird die Glocke umgekehrt, und in deinOehr der oben, S. 134, beschriebenen Maschine, an*gebracht.
Daß dicfis wirklich angehe, davon hat der Schlössern,"»ster Heck, juWcißenberg im Markgrasthum ObcrlaiM/ rwohl an drey großen Glocken tu Dudissin, als auch zu N" a,
Beweis