Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
173
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Glocke. 173

Erben, bey den Hausuhren aber dem Lehenöfolger,anheim. '

Oeeoromia forensis, 4 Bank», Bkkl- i?7b, gr. 4. S- »4k, f.

Auf einem verkauften Landgure, muß die

Hausglocke dem Käufer als ein Zubehör verbleiben.

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Die Gartenglocken, sind unten weite und offe.Ue, oben aber spitzig zugehende Gefäße, in Gestalt ei»Ner Glocke, womit man in den Gärten die jungenSchoten, Melonen und andere zarte frühe Gewachst,im Frühlinge wider die rauhe Luft, Kälte und Reifeiu bedecken, auch zugleich ihr Wachsthunr und ihrenTrieb dadurch zu befördern pfleget. Sie sind entwe-der von Stroh, Fig. ioiz »o, oder von Glas, Fig.*013 *>). Einige sind oben geschlossen, andere habenoben ein Löchelchen, damit der aufsteigende Dunst desErdreiches durch dasselbe ausdampfe. Man macht dieGlasglocken, wie die Figuren zeigen, entweder ausEinem Stücke, oder aus mehrern zusammen gesetzt,kund oder eckig, und oben entweder glatt oder spitzig,Hr. v. Iusti that einmahl den Vorschlag, die vergiasete»Eisenschlacken , welche den hohen Oestn so sehr jur Last liegen,i»r Mat.rie von Gartenglocken;u gebrauchen.

Die Glocke der Wäscherinnen, ist ein messin.8mes Instrument, welches aus einem hohlen, an ei-Ende offenen, am andern aber spitzig zugehende»Und daselbst geschlossenen Rohre besteht, darein sichkin auf gleiche Art geschmiedetes rundes Elfen schickt,Und welches an dem offenen Ende vermittelst eines Vor»steckers durch einen beweglichen Theil geschlossen wer»kann. An diesem Theile ist hinten eine gute Holz-schraube eingegossen, damit man diese Glocke in einUnbewegliches Holz wohl einschrauben könne. WennUun diese Glocke dergestalt fest gemacht ist, wird das^kein sich schickende Eisen glühend in das messingene

Rohr