Glocken-Blume.
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den iL Schuh tief hinwch genommen hat, bis 6 Zollüber die Oberfläche erhöhet, und, wenn der BodenNaß ist, 8 bis 9 Zoll hoch, mit Kalkschutt beschüttetwerden, vor einem gelinden Regen, 4 Zoll weit voneinander, daß die Krone der Wurzel 4 Zoll tief unterder Oberflache der Erde stehe; oder, wenn kein Regenbald darauf einfällt, begießt man sie z oder 4 Tagehernach gelinde, bedeckt sie alle Tage mit Matten, dieMan des Abends hinweg nimmt, und gegen das Endedes Octobers über und über mit alter Lohe, den Win«ker über aber mit Glasfenstern oder Matten, die manüber Reife spannet, und im Frühling wieder hinwegNimmt, streuet im darauf folgenden Herbste frische Er-de über die Beete; hebt die Pflanzen nach zwey Iah.ren im Sept. sorgfältig aus, seht die besten in Topft,die man im Winter unter Obdach bringt, die übrigenaber in warme Rabatten oder in ein frisches Beet,aber weiter von einander, und bedeckt sie rings herumMit alter Lohe. Sie blüht, vornehmlich, wo ße vorSonne und Regen geschützt ist, und doch genug Lufthak, sehr lange.
2. Die rundblätterige Glockenblume; Milch-Glöckchen; kleine wiesenglöckchen; kleineblaue Glasglöckchen; kleine wilde Rapunzel,^arnpanula rotundifolia Lintt. Campanula fylueitrisMinima Dod. Campanula minor rotundifolia valga-r * s C. B. Die Wurzelblätter sind nierenförmig, glatt,am Rande gekerbt, und mit Stielen versehen. DerMangel theilt sich oben in etliche Nebenstängel mitblauen, zuweilen auch schneeweißen Blumen. BlühtJgn May bis in den August, in Europa auf Wiesen,Heiden, in Gehägen und an Wegen. Der aus den^lumen gepreßte Saft gibt für sich eine blaue, mit^llaun aber eine gelbe Farbe.
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