i 82 Glocken-Garn. Glocken-Läuten.
seht; wenn die Stängel zum Vorschein kommen, diePflanzen zuweilen begießt; wenn sie zu hoch werden,in eine, trockne lustige GlaScasse bringt, wo sie bey ge-lindem Wetter frische Lust, und vor der Kalte Schußhaben, den Winter über öfters begießt, und im Früh-linge. wenn die Stängel zu verwelken anfangen, dieTöpfe heraus und in Schatten setzt, ohne sie zu be-gießen.
i;. Die Glockenblume mit Lilienblattertt,Campanula Ulifolia Linn Companula vrticae foli> sglabra, floribus minoribus pendulis Amman, gehörtin der Tatarey und in Sibirien zu Hause. Ihre Wur-zel ist, wie die Steckrübe, etwas dick, inwendig weiß,und voll von einem weißen Safte, von außen aberroth, und schmackhaft. Sie wird auch von den Ein-wohnern gedachter Länder, im Frühlinge, ehe sie Stän-gel treibt, gekocht und gegessen.
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Die Benennung Glockenblume, führt auch eineArt der winde, welche an den Zäunen wächst, undauch Zaunwinde, Zaunglocke, weißglocke ge-nannt wird, Convolvülus sepiumLiB».; siehe llVillde«Glocken-Garn, bey den Jägern, ein Neß in Gestalteiner Glocke, die Repphühner im Winker darunter Zl»fangen; die Glocke, das Glockenney. Die Be-schreibung davon wird im Art. Repphuhn vorkommen-Glocken-Geld, Fr. lcs cloches, das Geld, womit ei-ne eroberte Stadt, die sich vom groben Geschühe hatbeschießen lassen, ihre Glocken und ihr Kupfergeschick,welches alles herkömmlich der Artillerie des Eroberersheimfällk, wieder erkaufen oder einlösen muß.Glocken-Gießer, siehe oben, S. 84.
Glocken-Gm, siehe oben, S. 123, f.Glocken-Haus, siehe oben, S. 166.Glocken-Rlöppel, siehe oben, S. izz.
Glo cken-Läuren, Glocken-Läuter, s. oben, S. 148, u#'
Glocken-