Glocken-Spiel.
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Ar Notentrommrl A. unter oder über, oder jvr Seite derWalze, Decken so viele Claves BC, als Spielglocken sind, aneisernen Stangen ED, um welche sich dieselben aus- und nieder»?värts bewegen. An das Ende des Clavis ist ein Draht besesi-'gt, welcher nach den Glockcnhämmern geht, und daselbst ange«'"üpstist.UnterjldemHämmrrchensindDtahlsedcrnxangebracht,damit dieHämmerchen »ach dem Anschlagen nicht aus den Glocken'legen bleiben, sondern wieder zurück irrten. Soll das GlockenspieldurchAnschlagen derKlöppcl geschehen,so werden,wicFig.roi4 »)ielgt,dieEnden dcrKIüppel durchbohret,und auewendig an denGlo-ekrn andcreStah.'federn angebracht,und biegsame Eisendrahte,wel-che durch die Löcher der Klöppel gezogen sind, oben an denflocken besestigt, unten aber, auf erwähnte Are, an die En-den der Claves angeknüpft. Solchergestalt geschieht es, daßdie Walze, bey ihrem Umdrehen, durch die, nach den Regelnder Kunst darein gesetzten Noten oder Haken, bald diesen baldlenen Clavis an dem einen Ende in die Höhe hebt, am andern^ber niederdrückt; da wo sie niedergedrückt werden, ziehen sieden daran befestigten Draht, und lassen die daran angeknüpftenHammerchcn, oder Klöppel auf die dazu gehörigen Glockenlallen, durch deren Anschlagen die verlangte Melodie entsteht.^ Den Mechanismus, nach welchem die Walze vermittelst"ewichte herum getrieben wird, findet man bey Fig. 1014 -)^gestellt- Das Gewicht O, mit dem daran gebundenen Sei-", welches über die Rolle R hinweg geht, und um die Trom-*j"lG gewunden ist, zieht den Theil des Seiles O ir nieder,den Theil RG aber hinaufwärts; dieser dreht zugleich dieBommel mit herum. In der Trommel steckt eine Achse 6 k,Ad an dieser der Drilling P, dessen Triebsteckrn in das Stirn-rad 8T der Walze a greifen, wodurch die Walze A zugleichj"tum gedrehet wird. Durch das Umdrehen der Walze wer»An, gedachter Maßen , die Claves in die Höhe. gehoben und""dergrdrückt, und hierdurch wird das Anschlagen der Häm»Archen an die Spielglocken bewerkstelligt. Um aber zu ver-ändern, daß das einmahl angefangene Umdrehen der Walze A,r nö zugleich das Anschlagen der Glocken, nicht beständig fort*5 %e, bis das Gewicht 0 die Eibe berührt, werden, wie dieB'gur zeigt, noch andere Räder mit Haken, wodurch dieTrom-jv'* G angehalten wird, und zu gehöriger Zeit sich wieder aus-vlet, dergleichen Einrichtung man bey den gewöhnlichen Schlag-MH'fn antrifft, angebracht. Oder, man pflegt auch noch eine^vere Trommel M anzubringen, welche vermittelst des SeileSund des Gewichtes Q_> herum gewälzet wird, und wel-che