194 Glocken-Strang. Glocken-Thaler.
mich aber hier nicht einlassen kann, weil es ein Gegen'stand der Experimentalphysik ist.
Glocken-Strang, siehe oben, S. 148-
Glocken-Grube, siehe oben, S. 135.
Glocken-Stuhl, dasjenige Gestell oder Gerüste, »vor«auf und worin eine Glocke hänget, sowohl bey großenGlocken auf den Kirchhöfen, Kirchthürmen u.s. f- 0 "'he oben, S. 13;,) als auch bey kleinern in den Schall'Uhren, in welchen letzter« das gekrümmte Eisen, wor-an die Glocke befestigt ist, der Glockensivhl genanntwird.
Glocken-Taufe, siehe oben, S. 101, sgg.
Glocken-Thaler, eine Art Thaler , welche HerMAugust zu Braunschweig schlagen ließ, und woramdas Piid einer Glocke gepräget ist. Man findet nichtnur ganze, sondern auch halbe, ja Viertel- oder Orts'Thaler dergleichen Gepräges.
Die Glockenthaler haben feit ihrem Ursprungsin den Cabineten der Münzkenner eine der vorzüglich'sten Stellen eingenommen, und der Werth ihrer Sc>'tenheit hat den Werth ihres innern Gehaltes jederzeitweit überstiegen. Sie sind auf Befehl des HerzogAugust zu Braunschweig - Lüneburg auf die in deutdreyßigjährigen Kriege ihm von den Kaiserliche» rschwer gemachte Evacuirung, endlich aber doch erfolgt-Wiedereinräumung seiner erb-eigenthümlichen FestungWolfenbüktel geprägt worden. Wolfenbüccel gerielh,gleich im Anfange des dreyßigjährigen Krieges, 162;,in dänische, und hierauf 1627 in kaiserliche BothmAßigkeit; und Herzog Friedrich Ulrich wandte «msEalle Mühe an, diese Stadt und Festung wieder inHände zu bekommen. Er starb i6z4, ohne zu st'^rechtmäßigen Eigenthum wieder gelangt zu seyn. 3 ”*folgenden Jahre, 1635, d. g März, trat H"'^»Julius ElNst, aus freyem Willen, fein Recht an ve»Herzog August ab, dem darauf d. 14 Dec. felmge»