Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Glocken-Thurm. Glöckner. 201

Herwg August zu Dannenbcrg und Wvlsenlütlel, Herzog»rjedrjch ju kelle, und Hcizog Christian Ludwig ;uEalckberg, als welche mit aemeinschasilichcn Kräften an derMederqabe von Wolftnbüktei gearbeitet Laben, anzeigen.

Ein Wcl-reres von den ©locfciuln’U’nt, finder man in Io. Vav.Röhlers bistorischcr Miinzbekistigmia, i ?i>. Nnrnb->7ry, 4. >8 St. S. 137 — M4i und in Dav. Sam. M«-d<ri »oIIfirtHö- Thaler-Lahmer, i Ll). Äötiijrt). 176 $, gr. i.E. ;6, — ;<r6.

flocken-Thurm, siehe unter Thurm,hocken-Trercr, siehe oben, S. 148.flocken-Uhr, siehe unter Uhr.

Docken-Weihe, siehe oben, S. ior, fgg.

^lockenist, ein deutsches Wort mit einer lateinische«Endung, wie Blumisk, Harfenist, Lauccnist u. s. f.denjenigen zu bezeichnen, der das an einem Orte be-hndliche Glockenspiel zur gehörigen Zeit zu spielen ver«bunden ist; siehe oben, S. i85.

MZckchen, in der Baukunst; siehe Rälber-Zahn.

■ (Marien-) Viola Mariana ; siehe tölocken-Blume, No. 10.

*— Campanuk rotundifolia; siehe (Blo-

cken-Blume, No. 2.

*7 (Wald-) Digitalis; s. Fingerhut-Blume.Blöcke!, eine oberdeutsche Benennung deö Klöppels;siehe oben, S. 133.

Glöckner, Fr« Clocheman, Sonncur de cloches, einKirchenbedienter geringerer Art, welcher unter andernauch hjx Lautung der Glocken zur bestimmten Zeit be-rget, und an andern Orten der Birchnev oder 2 vü-ucr, und auf den Dörfern insbesondere Gchulmei-uer, genannt wird.

Weil die Glocken res sacrac waren, so mußten ehemahls^ Geistlichen die Glocken läuten. Diejenigen preil^eeri,"le es thaten, hießen daher Llockmsnni, GamxsnaiiiundGam-ponajv, Auf Pas GlockenhauS (Lampsnile), und hernach auf^Thürme ward daher insgemein das Ventüogium oder der^wdweiser, in der Gestalt eines Hahnes gesetzt, in Dctichungauf die Geistlichen, welche läuteten und lehreten Gallus su-

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