Glücks-Bude.
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8 er; man wendet alles an, um sich aus dem Glücks«Topft wieder zu erhohlen; man suchet alle möglicheMittel hervor, um nur Geld dazu aufzutreiben;Kleider, Betten, und andere höchst nöthige Haus«Geräkhschaften werden versetzt; ungetreues Gesindelernt noch mehr stehlen, und was dergleichen fthädli«che Folgen mehr sind. Bis sich einer oder ein Parin etwas.wieder heraus reisten, fallen hundert dage«lftn auf das neue durch, und rennen immerzu tieferm das Verderben. Bringt es auch einer, durch feinöfteres Nachsetzen, so weit, daß er sich dabey endlichberuhigt halten kann, so wird er doch nichts gewon-nen haben, wenn man seine vielfältige Einlagen da«gegen betrachtet, und erwäget, wie viele Zeit mitZuschauen, mit Hin« und Herlaufen, oder, wie mei-stens geschieht, in Wirthshäusern dabey müßig zu^e«bracht, und dagegen die ordentliche Arbeit verabsau-nret worden. Bey den meisten welche stecken blei-ben, geht es ohne erschreckliches Fluchen und Schwö«re '-* nicht ab ; bey manchen kommt es gar zur Ver«Leistung; andere hingegen versaufen abermahl imWirchshause ihre Grillen, und suchende damit zuvertreiben: Wir haben nichts in die Welt gebracht,fa sollen wir auch nichts hinaus bringen! Die Fol-gen davon sind diese: Man versündiget sich, in vie-l^rley Absicht, an Gott; viele Dienstbothen und an«dere Personen werden dadurch zu allerhand Bekriege«^eyen verleitet; bey manchem wird Weib und Kin«ver m das äußerste Verderben gefetzt; die »ersetztenMaaren gehen meistens verloren; in der Haushalt«fehlt es aller Orten; die herrschaftlichen Ge«falle bleiben zurück, oder können nicht anders als mitgroßer Noth eingebracht werden. In solchen be«ranmen Umstanden hört man nichts als Klagen;^ le w ‘ rb von Tage zu Tage erst empfindlicher;vkr Glückebüdner wird öfters verwünschet und ver«O 5 fluchet,