Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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GtückS-Bude.

die zum Gewinn aufgestellten Waaren, gedachterMaßen, meistens verlegene, schlechte, und öftersschon gebrauchte Sachen sind, welche von den SchäAHerren nicht sogleich eingesehen, erkannt, und nachbilligmäßigem Profit taxiret werden können. Ä«Ende steckt der Glückshafner fein Geld in die Tasche,geht damit ab, und läßt das Land um so viel ärmerzurück.

Durch das Verhalten der einlegenden Personen,und durch die damit verknüpften Folgen, wird dereinem Lande mit den Glückshäfen zugehende Schöbtnoch weit mehr vergrößert. Der Eifer und die 25 f *gierde daran Theil zu nehmen, ist durchgängig schonsehr stark, und wird dadurch noch um so stärker, stgeringer die Einlage ist. Auf diese Art ist die Ein«richtung bey den Glückshäfen insgemein beschaffen-Ein jeder, auch ganz geringer Mann waget gern tt*liche Groschen auf sein gutes Glück daran; wennman auch gleich noch ss wenig Wahrscheinlichkeitvor sich hat, etwas zu gewinnen, so wird deswegendie Begierde doch nicht geringer. Die Möglichkeit

zu gewinnen; einige Beyspiele, welche sich dann u»v >

wann eraugnen, daß jemand ein gutes Los herausgezogen; die schmeichelhafte Hoffnung, die sich st"der von seinem Glücke machet: dieses sind lauter ve^führerische AnreiHungen, wodurch aber das gemeintVolk am meisten mitgenommen wird. Fehlt es anGeld zum Einsetzen, so geräth man öfters in 2^fuchung, sich auf allerhand unerlaubte Griffe zu ""gen. Gesinde und Taglöhner werden untreu; V 6suchen, was sie nur können, heimlich zu entwenden,und schleppen es der Glücksbude zu, um nur etwaszu gewinnen. Unterthanen, Einwohner fthont>^zu ihrem nothdürftigen Unterhalt höchst nöthige Ge>dabey zu. Hat man einmahl damit angefangen, nn ^dabey ziemlich verspielt: so wird man noch beg^