Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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220 Glücks -Hafen. Glücks -Spiel.

tragt, in allen seinen Unternehmungen glücklich sekSiehe auch Th. Xll, S. 209.

Glücks--Hafen, Glücks-Hafner; s. Glücksbude.

Glücks-Rind, in der vertraulichen Sprechart, e'uePerson, welche in allen ihren Unternehmungen gl»ck-

iich ist; imgleichen welcher mehrere unerwartete Glücks-

Falle widerfahren.

Glücks-Männchen, Oberd. Glücksmännlein,g. L. eine Benennung des Alrauns, Xl-märazor»,weil er Glück bringen soll.

Glücks-Rad, dasjenige Rad, aufwelchem das Glück,so fern man eö in den schönen Künsten als eine Personabbildet, stehend vorgestellet wird, (s. oben, S. 208)die Abwechselung und Ungewißheit derjenigen Zusagezu bezeichnen, von welchen unsere Wohlfahrt in dersichtbaren Welt gemeiniglich abhängt.

Den Titel Glücksrädchen oder GlücksrädleiNführen gewisse Büchelchen, da durch Umwendung tVner Scheibe, oder durch einen Wurf mit Wurfes,auf eine künstliche Weise auf gewisse Reime oderSpr"'che gedeutet wird, die dem Menschen sein vermeinte»Glück anzeigen sollen. Wenn eö zum Scherze in ei-ner fröhlichen Gesellschaft gebrauchet wird, mag e»wohl hingehen; einen Ernst wird kein vernünftig^Mensch daraus machen.

Glücks -Ritter, eigentlich ein irrender Ritter, welcherauf gut Glück, d. i. in Erwartung vorcheilhap^Glücksfälle in der Welt herumirret. In weiterer Be-deutung, ein.jeder Mensch, der auf Abentheuer aus-gehet. Zuweilen auch eine scherzhafte glimpfliche Be-nennung eines Spitzbuben.

Glücks-Ruthe, siehe wünsche!-Ruthe. . _

Glücks - Spiel, Hasardspiel, ein Spiel, in welche»-alles auf das Glück, d. i. auf einen ungefähren votheilhaften Zufall, und nicht auf die Gesch'cklichre^des Spielenden ankommt ; siehe Spiel. . ....

Gluck-'