Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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222 Glückseligkeit.

stände erfährt. Im Spiele glücklich seyn. Eineglückliche Erziehung genossen haben.

3. Besonders, so fern dadurch unsere Wohlfahrtauf die möglichste, oder doch auf eine sehr merklicheÄctbefördert wird. Wo es oft im gesellschaftlichen Lebenund aus Höflichkeit von Dingen gebraucht wird, diezu unserer Wohlfahrt eigentlich nicht das mindeste bey'tragen. Ich bin noch nicht so glücklich gewesen, ihnzu sehen. Machen Sie mich so glücklich und beeh-ren Sie mich nur Ihrem Besuche.

4. In noch engerer Bedeutung, die ganze Der»bindung solcher Umstände habend oder erfahrend, wo-durch die Wohlfahrt, und in der engsten Bedeutungdie äußere Wohlfahrt, auf da« möglichste befördertwird, und in dieser Verbindung der Umstände gegrü«'det. Ein glücklicher Mann, der sich in einem solche"Zustande befindet. Seinen Freund glücklich machen/ihn in einen solchen Zustand versehen. Nur der istwirklich glücklich, der ein gutes Gewissen hat.

Glückseligkeit, L. Felicia. I. Die höchste Wohl'fahrt, deren man unter gewissen Umstanden fähig ist/besondere diese Wohlfahrt in dem gegenwärtigen Zustan-de in der sichtbaren Welt. Seine Glückseligkeit »Ncrwas setzen. In engerer Bedeutung, die Empfindung und der Genuß dieses Zustandes. Eine kurze/eine dauerhafte Glückseligkeit. In der engsten V?'deutung führt nur die letztere, oder der Zustand einerdauerhaften Freude, diesen Nahmen.

2. Eine Sache, welche diesen Zustand gewähret/welche uns eine lebhafte und dauerhafte Freude vek'schasset. Die Wollust, welche der wein gibt, 9 e 'hört zu den vergänglichen Glückseligkeiten.

Ein jeder vernünftiger Mensch muß sich richtig?Begriffe von der wahren Glückseligkeit machen. Dj?Mehresten Theorien gehen bloß darauf hinaus, daß einjeder Mensch sich glücklich zu. machen suchen müsse»