Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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232 Glückstädter Bier. Glückwunsch.

hak. Nur eine große Menge anderer Leute, die ßDihrem Stande nach von dem Pöbel unterscheiden, t" 0 '

. gen dieser glücklichen Mittel sich nicht bedienen. ^sie gleich alle Bequemlichkeit des Lebens haben, so & e 'mühen sie sich doch nicht, die Ruhe ihrer Seelen j"befördern. Sie sind also nicht glücklicher, alö dieEin-wohner der elendesten Hütten, welche Noth undmurh drückt. Den Vorzug, den sie auf der eine«Seite vor dem Pöbel haben, reißen sie auf der andernSeite mit ihren eigenen Handen wieder ein.

Wenn wir unsere ungemessene Ehrsucht bezwamgen; wenn wir dem Neide und der Begierde zurfolgung anderer nicht so viel Raum in unserer Seele lie*ßen; wenn wir den Geiß und die ungerechte Habsuchtnach fremden Gütern vermieden; wenn wir dieHoff"^und die Verschwendung mäßigten, die öfters unsereArmuth verursachen; wenn wir die Unmäßigkeit unddie unordentliche Liebe unterdrückten, die uns allerleyKrankheiten und Verdruß znziehen:! so würde mauWaffen haben, meinen Saß zu bestreiten. Unterdessen wünsche ich, daß sich Jedermann bestreben möge,den Pöbel, wie am Stande, also auch an der wahre"Glückseligkeit zu übertreffen. So bald sich der g" £tErfolg hiervon zu Tage legen wird, werde ich meine"Saß. mit Vergnügen wiederrufen, wenn ich auch über*zeugt wäre, daß dessen wichtigste Gründe dadurchnicht über den Haufen gestoßen würden. ,

Glückstädrer Bier, Ramenach genannt; s. Th. v ’S. 2Z.

Glückwunsch, ein jeder Wunsch, vermittelst dessen ma"jemanden Glück wünschet. In engerer Bedeutung,ein solcher Wunsch, so fern er bey einer feyerlichengenehmen Gelegenheit abgeleget wird; eine GratU^lerrion. Einem seinen Glückwunsch abstatten, ihmgratuliren.

Glühe,