2Z4 Glüh - Farbe. Glüh - Sand.
hat. 2 ) Die Augen glühen, wenn sie eine $efti§ eLeidenschaft durch einen starken Glanz verrathen,z) Besonders von der Höhe der rothen Farbe. Da*glühende Abendrorh. Auch von der mit Warme ver«hundenen Farbe des Gesichtes. Ich mbrkle, daßmein Gesicht glühere, vor Scham. Besonders inder höhern Schreibart, so fern diese warme Röche einMerkmahl der Gesundheit, der blühenden Jugend,und angenehmer Empfindungen ist. 4 ) Einen hohenGrad lebhafter Begierden oder Leidenschaften eM*pfinden.
II. Als ein Activum, glühend machen, Fr. csw«Zekscers. Das Eisen glühen. Das Silber glühen?in den Münzen und bey den Silberarbeitern, ume*desto besser bearbeiten zu können. Verschiedene ^iftN'Arbeiter brauchen stakt dieses Wortes nur rvärmeN,so wie sie für glühend oft nur warm sagen; siehe Th«X. S.654,f.
Glüh-Farbe, eigentlich die rochgelbe Feuerfarbe de»glühenden Eisens. Bey den Goldschmieden, dasjcr"'ge, womit sie dem Golde eine schöne Farbe wieder S e lden. Es besteht aus Grünspan, Vitriol, Salmiakund Borax, welche Stücke sie mit starkem Weinesabsieden, und hernach sehr klein reiben.
Glüh-Feuer, glühendes Feuer, glühende Kohlen, 3 ®^Unterschiede des Flammenfeuera. Jmgleichen, ^solcher Grad des Feuers, worin das Eisen glühend wird.
Glüh - Ofen, ein Ofen, in welchem man in den M"N'zerr das Silber in gewissen Pfannen, welche daherGlühpfannen heißen, glühet. Siehe im Art. Mür^
Glüh-Pfanne, siehe den vorhergeh. Artikel.
Glüh-Sand, in einigen Gegenden, z. B. in Thür«"'gen, eine Benennung einer Art des Sandsteins,welcher in den Fkötzgebirgen in einer beträchtlichen De»fe gebrochen wird; weil er wegen des beygeuiischtenThones im Feuer dauert. ,
l