Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
257
JPEG-Download
 

GLlse. Gönner. 257

Eolse, (die) eine Benennung gewisser Mücken; sieheunter Mücke.

^ölsen, gölzen, verschneiden, castriren; s. Gelzeu.

10 'emo», ü 'tsmon siehe Aiga.

Eönnen (*). Dieses Wort hak nur noch einige seinerehemahligen Bedeutungen übrig behalten.

i. Den Besitz einer Sache von einem andern,und überhaupt, eine Veränderung an einem andern gernsehen, Vergnügen oder doch Zufriedenheit darüber ein«psinden. Einem nicht die Luft gönnen, ihm nichtdie Augen im Ropfe gönnen, im g. L. ihm nichtdas geringste Gute gönnen.

2. Verstatten, erlauben, für vergönnen. DieTage, die uns die Vorsehung gönnet, zu lebender»

stattet.

3 In noch engerer Bedeutung, mittheilen, wider«fahren lassen, in der Sprache der gesellschaftlichen Höf-lichkeit. Gönnen Sie uns doch die Ehre Ihrer GesseUfd)Aft, Ihres Besuches, wollen Sie dieGne.debaden, mir Ihre mündlichen Befehle zu gönnen.

^önrie-Geld, an einigen Orten, so viel als Angabe,Angeld, Handgeld.

^avniier, (der) die (Aönnerinn, L. Fautor, Faun-ix,8r. Fauteur, Fuutrice. i. Ueberhäupk eine Person,welche der andern Gutes gönnet, ihr geneigt ist. InEinigen Gegenden, selbst Obersachsens, wird dieses^>ork auch noch in eben diesem Verstände in Tieulaku»von Höhern gegen Geringere gebraucht, so wie an«

der-

^ ) Jm Nieders-gunnen, im Angels.xeunn , .

L>°nnzn. Das g ist aus dem Ober.«y dem «vrrtrievstanden, daher es sey dem Orrfri ^nucken Praitra ne mtfden, Norker unnen, im Angels. e& »E nur nrm?n, beyJBlanb/tmna lautet. In der Bed , im Gcbwed. undU>edem noch häufiger, Mdem Okk "'tunq des Geb-ns war esvrr, es mehrmahls für «eben, sr i ed, rro ckea-und an«brauchen. schenken, mittheilen, gr,

Dec.Enc. XIX Lh.

R