Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Göpel.

derwarts in eben diesem Verstände dar Wort Freundüblich ist.

2. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung wes eine Person, die unser Glück aus Wohlwollen v*’fördert, wo es zugleich ein Titel ist, welchen Gering^solchen Personen zu geben pflegen, welche.höher »nevornehmer sind als sie.

Göpel, (*) Gaipel, Göpel, [fcer] ein im Bergba^übliches Wort, dasjenige senkrecht stehende Hebezeugzu bezeichnen, wodurch Erz und andere Dinge aus ^Gruben gezogen werden. Ein solcher Göpel wird enl'weder von Pferden umgedrehet, oder von dem Wasser,oder von dem Winde in Bewegung gesetzt; daherman pfetdegöpel, wasstrgopel und Windgöpel'In engerer Bedeutung, ein solches Hebezeug, welch^von Pferden getrieben wird, ein Treiber; da denn &weiterer Bedeutung oft eine jede Wasserkunst, weWvon Pferden in Bewegung gefetzt wird, ein &oP el >oder eine Göpelkunst, heißt. Auch das über eitlessolchen Göpel aufgeführte, runde, oben spitzig zugehe^Gebäude ist unter dem Nahmen eines Göpels Wsannt.

Das hölzerneKreutz, woraufdas Gezimmertes

Göpels, ruhet, heißt das Göpelkreutz, oder dec Gs

pelsteg. Die Kette, womit die Tonnen vermisch"" ' ' — - - - n>lro

des Göpels aus dem Schachte getrieben werden, - <die Göpelkette, oder das Göpelstil (wenn es g'Eeine Kette ist,); der aus starken runden Hölzern

,

(*) Man könnte die spitzige Beschaffenheit dieses Gebäudes als ? fl{Haupkbegriffin dieseni Worte ansehe», da es den» >»,«ürde-harte Aussprache der Wörter Giebel und Gipfel sey" „ he<Allein, es scheint mit mehrerm Rechte zu dem A/rtN'den zu gehören, welches im Wendischen gibam larttcr,durch eine harte Aussprache aus Hebel verderbt zugleich das g an statt des h auch in andern Fällen «!E»ist- Siehe Giebe und Ge^r».