268 Göpel.
wehr an. Wird das Wasser im Sommer so klein, daß lliallden Göpel nicht gehörig b-treiben kann: so sucht manWasser, weiches im Herbste, im Frühlinge und bey Gc«>ptcrn üverstüssjg ist, j» ein ober etliche Teiche in bor Gegendüber der Schleuse oder dem Wehre zu sammeln.
Die Vorstellung eines Kehrraües ist Lig. 1027 in der gnwzen Znsammcns tzung zu ich'»; die einzelen Theile desselbenaber stellen die folacnden F'gurcn dar- Fig. 1028 zeigt dirVerbindung des KehrraY,« d, mit dem Brcmsrade c. ^ig'io.'8 b) ist die Anlage der Wass rgerinne eben auf der Rad^Stube vorgestellt, hierbey aber das Göpeihaus, womit dirganze Maschine überbauet wird, nicht mit gezeichnet, weil dastselbe, nachdem es der Raum zuläßt, oder der Schacht von derWelle enssemt ist, größer oder kleiner angeleget seyn kann-Man kann auch wegen des unterschiedenen Wassergefälles tfwGöpel nicht allemahl regulär erbauen, sondern muß zuweilendie Räder, um den übcrschlägigcn Wasserstand beyzubehalten,bis zur Hälfte in die Erde hängen, in welchem Falle dieScke^den 1 , Fjg. 1027, und ic2g a) höher, denn die Korbwelle *>zu liegen kommen, und mithin daS Seil nicht anders,schräg in die Höhe darüber geben kann, welches die Maschinezwar mehr belästiget, abtr doch, wenn es die Noth erfordert,geschehen muß. Es gibt zwar ein Mittel, diesem Uebelstaadeabzuhelfen, wenn man einen oder zwey krumme Zapfen in de»Kehnades Wille einleget, die Korbwelle in der nöthigen Hdd'gegen den Schacht ebenfalls mit Kurbeln vorrichtet, und w'de Wellen alsdenn mit Korbsiangen zusammen schließt; es verurfachet aber dergleichen Vorgelege beynahe eben so viel Lall,als wenn das Seil aufwärts gespannt geht, nur daß dieses deydem gedachte» Zwischengeschirre richt so leicht springt. .
Die Welle a, jst mehrcntheils von weichem Holze, langeroder kürzer, nachdem es der Platz erlaubet. Auf solche w»das Kchrrad d angetragen, dessen Bindung in Arme« undscheu mit der bey einem gemeinen oberschlächtigen Rade vöWeinerley ist. Es wird mit eingezogenen Riegeln oder Schallselbooen, deren einer um den andern durch den Kranzund hernach verkeilet werden, wie bey anbein vberichiächdä^Rädern gebräuchlich ist, vorgerichtet, auch dir Laschen ebenfalls so angenagelt, nur daß die Äehrräder doppelt gescham"^werden müssen, und deswegen in der Mitte einen besonderKranz haben, welcher, und wie die Schaufeln in denselben «mgeschmttcu werden, aus Fig. rorz»), ein Stück