Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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27 6 Gold.

wahrscheinlicher, daß dasselbe nichts ander«, als einmit Eisensand vermischte« Gold, sey; wovon im Art-Platina ausführlicher handeln werde.

Von einem grünen Golde, wird in J. L. ab Indagine Ll-folium chemico-phyfico-metallicum, bestehend in zwo ^sondern Abhandlungen, deren die erste den Zinkrc. Alnst-und L. 1771, 8. im Anhange, gehandelt-

Die dem Golde gewöhnliche licht- und hochgeheFarbe, ist, bey ihrer Schönheit, ungemein dauerhaft,und leidet weder von der Luft, noch Nässe, oder ir«gend einigen Arten von Ausdünstungen, welche g^meiniglich in dem Dunstkreise herum schwimmen, wiran den Vergoldungen an Thürmen,, und andern Thei»len der Gebäude, welche dem Wetter und den Dün*sten, Jahrhunderte lang widerstehen, zu ersehen ist-In dieser Eigenschaft besteht ein großer Theil der Vo^trefflichkeit diese« Metalles zum Zierrath und zuschiedenem mechanischen Gebrauche. Es gibt, außekdem Golde, keinen einzigen, sich hämmern lassendesmetallischen Körper, welcher so wenig den Glanz oderdie Farbe verlöre, oder denen Dingen, welche an den*selben dicht anliegen, einen Flecken mitzutheilen 8*'nergt wäre.

2) An sich selbst ist das Gold weich, und zwalweicher, als Silber, Kupfer und Eisen, härter abesals Bley und Zinn. Diese Weiche des Goldes mauch die Ursache, warum es g) so wenig elastischwiewohl es doch mehr elastisch ist, als Zinn und Bley»imgleichen, warum es 4) einen schlechten Rlang h^»und endlich, warum es sich 5) so sehr, und zwa651590 Mahl weiter, als es vorher war, ausdehneläßt. Die Geschmeidigkeit des Goldes ist erstaunend,und übertrifft die Geschmeidigkeit aller andern Meta^le. Zum Beweise davon dient nicht nur die Ausdehn*ung dieses Metalles über das Silber in der Gold-und Silberdrahtzieherkunst, sondern auch die