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be, Gestalt und Weiche nach, verschiedene Benennrrmgen bekommen. Also hat man rothe Schörlkörner/die fast gediegene Goldkörner sind, aber von etwas,so dazu gekommen ist, eine rothe Farbe, beynahe rv>egeröstetes Eisen, bekommen haben; durchsichtigegranalförmige Schörlkörner, die eine dunkelrothe,den Granaten gleiche Farbe haben, und durchsing
sind; schwarze Schörlkörner, welches mürbe und
milde Goldkörner von bleyartiger Farbe sind; rundeSchörlkörner, welche ebenfalls rund, aber breit 9 e 'drückt,» und daher bloß in der Gestalt von den vorhe^gehenden in etwas unterschieden sind; spröde Schör^Rörner, welche, so bald man darauf schlagt, in StN'cken gehen, aber doch reich an Golde sind; und end'lich weiche Schörlkörner, die sich wie Bley ha>N'mern und schneiden lassen, und die besten sind. $Goldgeschiebe, Aurum in frustulis, welches ausmassiven, und gleichsam polierten, im Sande eing^Mischten Goldstücken besteht.
Hieraus wird man nun leicht schließen können/was das für Orte seyn, wo das gediegene (ß 0 ^gewonnen wird.
Was zuvörderst das Gold, welches sich in deUStein - und Erzarren findet, betrifft, so wird das«selbe auf eben die Art, wie andere Metalle und Eeze,aus den Bergwerken, und deren Klüften, Gängen,und Adern, gewonnen. Ueberhaupt haben zwar alleTheile der Welt einige Goldadern, und bringen auchwirklich Gold hervor, jedoch mit vielem Unterschiede,sowohl m Ansehung der Menge, als der Güte undReinigkeit. Das an andern Dingen so reiche Euro"pa ist das unfruchtbarste an Golde. In Deucschlsnohat noch das Erzbisrhum Salzburg die mehrestenGoldbergwerke auszuweisen. Jedoch reichen die cyro-lischen Gebirge an einigen Orten Gold in noa-ziemlicher Ausbeute. In dem Herzogchume 2U r ”