Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

aber das Graben nach dem Golde mehrentheils auSUnwissenheit und Faulheit der Einwohner, und wensie das Gold in genügsamer Menge in dem Sande,und also auf der Oberflache der Erde finden könne»,bey den Abyssiniern aber, aus einer Behutsamkeit,damit sie den Türken nicht Lust machen, sie zu bekrie«gen und unter das Joch zu bringen, unterlasse»'Amerika ist also derjenige Welttheil, welcher dasmeiste von diesem reichen Metalle ausgibt, welches i»Peru und Brasilien/ auf der Insel Lud»/ und a»andern Orten- nrehr, gewonnen wird. Ueberha»»^kann man von den Spaniern und Portugiesen sage»,daß sie in diesem Weltkheile dem Golde fleißig nachge«graben haben, wie denn die ersten allein aus dewBergwerke zu porosi/ in 40 Jahren, auf 109 M"'lionen Gold gewonnen haben.

Peru, Lhili, und drey, vor nicht langer Zeit, zu Perelliin Mexico gefundene Gruben, liefttN das mchresteDie Werke gehören dem Erfinder derselben. So bald ^eine Grube entdeckt hat, meldet man sich bey dem königfiö)^Obcrbergbeamken, der die Zeche ausmefsen läßt, und zwischen dc>»Mulher und dem Könige theilet, der gemeiniglich seinentheil dem Minder verkauft. Das peruanische Gold ist «eint»niglich in Stangen von 8 bis 10 Mark, aus denen der @‘1®,,des Goldes, wiewohl nicht allemahl ganz richtig, gcstu>»'pelt ist.

Ei» Derieichliis, cimner Schriften von den berühmteste» Geld« .den und Bergwerke», findet man in witlh. He reis P^"^.lisch-chym. Abhandl. und Versuchen, zur Seförder. \Lünste, Handwerke und Mamifacc. nach meiner »eben1 Lh- Berl. 1764, 8. S- — 5921

Was ferner das Gold, welches sich in W*fchiedenen Evd- und Sandarccir besindcc, atubelanget: so wird, um solches zu gewinnen, weiternichts erfordert, als daß man den Letten und S»»^in welchem man Gold zu finden entweder vermuthetoder gewiß weiß, in hinlänglicher Menge famnfle,und hernach mit demselben auf die Art, wie weiter