Gold.
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unten zeigen werde, verfahre. Der Goldsand wirdNiehrentheilS auö den Flüssen, welche Gold bey sichführen, genommen, ungeachtet -es auch Berge gibt,in deren Sand Gold eingemischt ist.
. Ich werde zuvörderst einige von denen Flüssen,nahmhaft machen, die bey den Alten wegen ihresGoldsandes berühmt waren. Des Kusses Pi-fon/ in derjenigen Gegend, wo das erste Menschenparvon Gort eingesetzt worden war,ist bereits oben.S.282 u.284, Erwähnung geschehen. Tagus, der Fluß des altenSpaniens, jetzt aber Portugals, wird von den Ge-schichtschreibern sowohl, als von den Dichtern, we-gen des Goldsandes gerühmet (*). Hebrus/ der gro-ße Fluß in Thratien, welcher an dem Berge HamuskNtftringt, in welchem gleichfalls Goldadern waren,ivnd wegen der Goldtheilchen, so er niik sich führt,oft von den Dichtern äiues und aurifer genamtr. -p«;wolue, ein Fluß in Lydien, der von dein Berge Tmö»lus herab komlNt, und sich hernach bey Garden inden Hfrmus ergießt, soll so reich an Golde gewesensehn, daß von CrösuS gesagt wird, er habe größten«theils seinen Reichthum aus demselben geschöpset (**).Der Hermuö, in welchen jener fallt, bekam von letz-kerm auch Goldsand. Oft vergleichen die Dichter ei-Uen fruchtbaren Fluß dem lydischett HermuS. Deeürößte Kluß in Indien, ja in ganz Asien, oder, wieÜ 2 tzini-
C*) Cecknt fcarminibus t-eges, feguitique trimriphi,
Cedat & aurifera ripi bcatä Tagi.
OVlD. mnor. iy, 34.
l") Im «^oraZ, Epod. 15. finden wie;
8is peevre & mültä diues tellure licebit,
' Tibique Pactolus fliiat.
Dvidine, Metam. XI, 149 , fgg. saqrllns, woher bet Nußdieses viele Gold bekomme» habe:- Indessen war derselbeschon zu des Slr <rb » Zeiten von allem Bolde erschöpft.