Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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309
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Gold. 309

bey Wydus, imgleichen in Aeolide waren Städte, welchehießen; und Skcphanus nennt aus einmahl vieleStädte und Inseln dieses Nahmens. Chrysopolis oder^olosrcrdt hieß eine Stadt in Cilicien, imgleichcn eine in Bi-lvynien, nicht weit von Chaiccdon. Letztere hakte ihre« Nah-men, ,xeil die Perser, wie sie Bithynien in ihrer Herrschafthatten, daselbst das Gold, weiches aus den Zöllen und Tribu-tsn einkam, aufhoben. Einige Berge' dieses Nahmens findenfich auch. Das Vorgebirge von Lemnos bey der Stadt He>dhästia hieß Ldiytc-, imgleichcn das in Tbracien LKrvsocersb.Flüsse, die Gold gaben, bekamen auch die Ehre dieses Nah»wens. PackoluS in Lydi'en wird oft Chi-ysedlicas genannt,Hin. V, 29.

Unter den deutschen Flüssen führen sonderlich dieDonau und der Rhein Goldsand und Goldkörner beysich; wiewohl auch die Eide, vornehmlich um dieGegend von Pirna, Dresden :c. die schneeberger^Urlde, die thüringische Saale, die Schwarze inThüringen, das Schwarzwasser, welches bey Jo«hann - Georgenstadt Sachsen von Böhmen scheidet(wie denn auch in den da heruin gelegenen <seisenwer->ken zuweilen goldhaltige Geschiebe gefunden werden:eben dieses trifft man auch bey Schwarzenberg an),und die Gölrsch im Vogtlande, dergleichen mit sichbringen.

Don dem Rhcingolde werde weiter unten ein Mehreresanführen. '

Die mit dem aus der Eibe an verschiedenen Orten genom«wenen Sande angestellten Versuche beweisen zur Genüge, daßrerselbr einige Spuhrcn vom Golde mit sich führe. Da abervleser Goldgehalt von den in Böhmen befindlichen Goldbcrg-werkcn herstammc» mag: so ist zu vermuthen, daß zu denjeni-ös" Zeilen, da diese Bergwerke reicher lind ergiebiger gewesen,<us sie pi-f gnd, i n der Elbe vorhandene Sand auch wohlu?rhr von diesem Metalle bey sich geführt haben mag. Der^.Yursürst von Sachsen Johann Fricderich hat eine goide»«r Äctte, 16 Mark schwer, getragen, die von dem Waschgolds«us der Eibe bey Torgau verfertigt worden.