Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold. zu

In Frankreich gibt es viele goldführende Flüsse;insonderheit bringt der Fluß Lese oher Geize, iooS chritt voy. Bagtivls, kleine runde Goldblättchen mit;Und die Bhone führt zugleich mit ihrem Sande, inder Nachbarschaft von Genf und in dem Lande Gex,so viele Goldkörner, daß sich einige Bauern damit denWinter hindurch erhalten können, die des Tages un-gefähr 12 bis 20 Sols verdienen. Ihre meiste Be-schäftigung ist, daß sie die großen Steine aufheben,den Sand, der sich daran angesetzt hat, wegräumen,und aus selbigem die Goldkörner nehmen.

Hr, v. Reau m ür, in einem, den Memoives der pariserAkademie/ a. d. I.1^18, einverleibten, und aus den von denObereich kein in verschiedenen Provinzen, auf Befehl des Herzo-ges von Orleans eingeschickten Nachrichten ausgesetzten Versu-che, ertheilt einen Bericht von io Flüssen oder Büchlein indem. Gebiethe Frankreichs, welche in gewissen Gegenden ih-res Laufes Mcn goldhaltigen Sand führen. Der Rhein vonDrisach herunter bis nach Straßbura, kärglich; von da nachPhilippsburg, reichlicher, und am auerhäufigsten zwischen FortLoms-und Eerm-rsheim; die Rhone in dem Wallrscrlande,aus dem Zusammenstnssk der Aar, woraus sie, der gemeinenMeinung nach, ihr Gold bekommt, bis ungefähr 5 scanzös.Meilen weiter herunter: die Büchlein Lererer und Lenagu-ee, weiche von den Höhen, linker Hand, wenn man von Va-rilherc nach Pamiers herunter kommt, entspringen; der FlußRrriegx „m Pamiers, woselbst er die zwey vorgenannten Bä-che in sich nimmt; die Garonne, einige Meilen von Toulou-st, wo. sie den Arriege ansnimmt; der Salat, welcher, wieder Arricgc, auf den pyrcnäischcn Gebirgen entspringt; derEeze und der Gardon, weiche aus dem scvennischcn Gebirgekommen; und der Dorix, in FrancheComte. Der letzteredvn diesen Flüssen ist der ärmste, indem man bisher das Goldaus denselben mehr zur Curiosität, als des Nutzens wegen, ge>tomelt hat. Das mafie erhalt man aus den; Rhein, nicht9 ? wenn dieser Fluß wirklich der reichste wäre, sondern weillein Sand mit dem niehrcsten Fleiße durchsuchet wird.; denn^U'ger Sand von den andern, insonderheit den» <Le;e undPardon, wird wenigstens eben so reichhaltig befunden. Dier-r-iamitat, welche aus dem RKein, in einer Strecke von bey-U 4 nahe