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Gold.
I» dem spanischen Westmdie« wird daS GoldgestrlN/ ^klein als möglich, gestampset, damit das Quecksilber an jcv^kleinste Goldthcilchen ungehindert hinan könne. Dieses >ln»gestoßene Pulver laßt man eine Zeitlang in einer Solutiongemeinem Salze liegen; alsdenn wird das Quecksilber du>o>einen leinenen Lappen daraus gcpresset, daß es wie einüber die ganze Oberstäche falle. Wenn hierauf das MenEwohl umgerührt und durch einander geknetet worden, wird ^in eine gelinde Hitze gebracht, wodurch die Wirksamkeit d'-Quecksilbers dermaßen verstärket wird, daß daS Einvellew^oder die innigste Vereinigung des Goldes mit demselben,ehe in der Kälte ungefähr zo Tage erfordert, nach dem Bcriw"des Hernandez, durch diese Methode in 5 oder 6 Tagen W'werksteliiget wird-
Alonso Barba beschreibt, im 3 Buche seiner BEwerkswiffenschakt, «och eine andere Methode, welche er,n"'großem Nutzen gebraucht zu haben versichert. Er schü"^nähmlich das Pulver, mit der gehörigen Quantität Quecksilb*und Master, in ein tiefes kupfernes Gefäß, stellt dieses inOfen, und macht ein dermaßen starkes Feuer, daß das WEim Kochen erhalten wird. Bey dem Kochen des Wassers >'eine kleine hölzerne Mühle zur Hand, welche dem erdigen P»'vrr eine Bewegung mittheilt, indem dasselbe durch das bcM.dige Hinaufsteigen und Wiederaiederfallen, in ein oftmahlig^Berühren mit dem auf dem Boden besindlichen Quecksilber 0 ‘bracht wird, so, daß es sein Gold an das Quecksilber, >»viel Stunden, als der gemeine Proceß, wozu keine Hitze komw'eTage erfordert, abtritt. .
Wen» man glaubt, daß sich das Gold völlig mit demQ»c«Silber vereinigt habe, wird das erdige Pulver mit Wasser a»gespühlct, so, daß die Quecksilbermasse (das Amalgama)und hell zurück bleibt- Wo das Quecksilber mit dem P"'* j,durch einander geknetet ist, wird allezeit ein beträchtlicher Tp<'desselben in dermaßen kleine Kügelchen zcttheilct, daß sich ',bigk zugleich nebst der Erde davon fpühlen lassen. Eine Ullgrmächlichkeit, welche sich bey der andern Methode gar «1™'oder doch nur in einem weit geringern Grade, eräugnct!
Um das mit der Mischung des, insonderheit dunkelrotyrn,Sandes innigst vereinigte Gold heraus zu bringen, «ird veSand geglühet und in Wasser abgelöschet, und dcklGlühen und Ablöschen viermahl oder öfter wieberhohlet. ^Farbe des Sandes verändert sich guS einer gelben, rothes